28. März 2021 / 16:37 Uhr

Sechste Niederlage in Folge: HC Rödertal verliert auch in Bremen

Sechste Niederlage in Folge: HC Rödertal verliert auch in Bremen

Astrid Hofmann
Dresdner Neueste Nachrichten
Frank Hein
Frank Hein betreute den HC Rödertal beim Auswärtsspiel in Bremen, weil Interimstrainerin Egle Kalinauskaite nicht abkömmlich war. © Steffen Manig
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Der HC Rödertal hat die Auswärtspartie beim SV Werder Bremen mit 26:34 verloren. Die Großröhrsdorfer Handballerinnen konnten also auch nach der Beurlaubung von Trainer Karsten Schneider keine Wende einleiten.

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Bremen/Dresden. Eine Überraschung ist leider ausgeblieben. Auch nach der Beurlaubung von Trainer Karsten Schneider konnten die Zweitliga-Handballerinnen kein Wunder vollbringen. Der Tabellenvorletzte musste sich beim SV Werder Bremen nach einer guten ersten Halbzeit am Ende deutlich mit 26:34 (13:15) geschlagen geben. Damit kassierten die Bienen, die von Co-Trainer Frank Hein betreut wurden, die sechste Niederlage in Folge.

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Bremen nach dem Seitenwechsel stärker

Die Personalsituation hatte sich gegenüber der Vorwoche noch verschlimmert. Zusätzlich zu den beiden Verletzten Pavlina Novotna und Anna Frankova musste auch Jasmin Eckart passen. Die Rödertalbienen starteten extrem nervös in die Partie. So musste Frank Hein nach schnellem 0:3-Rückstand schon erstmals den grünen Karton ziehen. Das half. Nun kamen die Gäste besser ins Spiel und konnten ihrerseits sogar mit 9:7 (19.) in Führung gehen. Doch wie schon so oft, ließen sie anschließend wieder viele Chancen liegen. So ging es mit einem Zwei-Tore-Rückstand in die Pause.

Nach dem Seitenwechsel agierten die Werder-Damen konsequenter und bestraften die Fehler der Bienen eiskalt. So konnte Bremen den Vorsprung innerhalb kürzester Zeit auf 18:14 (35.) ausbauen. Insgesamt erwies sich das Offensivspiel der Bienen zu fehleranfällig, was die Gegnerinnen zu einfachen Kontern einlud. Sie setzten sich auf 22:16 ab. Zwar kämpften sich die Gäste auf 20:24 (45.) heran, anschließend aber verhinderten technische Fehler und überhastete Abschlüsse ein weiteres Herankommen. Im Gegenteil, der SV Werder zog sein Konterspiel auf und hatte beim 30:22 (50.) die Partie endgültig für sich entschieden.



„Wir hatten heute unglaublich viel Wurfpech. Da sind etliche gute Würfe am Pfosten oder der Latte gelandet. In der zweiten Halbzeit haben wir zwei Phasen, die mich wirklich ärgern. Da verteilen wir zu viele Geschenke, die eine Mannschaft wie Bremen natürlich gerne annimmt. Eigentlich waren wir besser, als das Ergebnis es vermuten lässt. Aber zum Schluss haben wir einige unglückliche Situationen auf unserer Seite“, so das Fazit von Frank Hein.

Rödertal-Tore: Ronge 10/2, Loehnig 5, Höbbel, Böttcher je 3, Förster, Ciolan je 2, S. Nühse 1.

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