15. Oktober 2021 / 09:18 Uhr

SG Padenstedt rockt die Kreisliga Mitte

SG Padenstedt rockt die Kreisliga Mitte

Andrè Haase
Kieler Nachrichten
Padenstedts Marcel Klein ist mit seinem Team Tabellenführer in der Kreisliga Mitte.
Padenstedts Marcel Klein ist mit seinem Team Tabellenführer in der Kreisliga Mitte. © Andrè Haase
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Ehemaliger Verbandsligist ist in der neuen Spielklasse angekommen. "Die Form bei den Jungs die spielen, ist recht gut. Zudem haben wir das Spielglück wieder etwas auf unsere Seite gezogen", erklärt SG-Coach Christoph Beck.

Es sollte ein Neuanfang werden: Zwei Jahre quälte sich die SG Padenstedt in der Verbandsliga West. Ein kleiner Kader, dazu viele Langzeitverletzte - die Elf von Chefcoach Christoph Beck hing permanent im Tabellenkeller fest. Dank der zweimaligen Corona-Abbrüche entging man dem Abstieg. Vor der Saison 2021/22 fassten die Verantwortichen den Entschluss, die Mannschaft in der Kreisliga zu melden. Die "Zweite" wurde abgemeldet, um so den Kader der Ligamannschaft zu füllen. Nach dem achten Spieltag führen die Beck-Schützlinge die Kreisliga Mitte mit 21 Punkten (7 Siege, 1 Niederlage) an. Lediglich am dritten Spieltag gab es eine 3:5-Heimpleite gegen den TuS Tensfeld. Die SG-Akteure Mirko Breiholz (7 Tore), Pascal Schnoor (5) und Marc Stoeckhardt (5) sind unter den Top-Torjägern wiederzufinden.

"Ich bin mit der gesamten Situation zufrieden. Der Hauptgrund dafür ist, dass wir nicht die Verletzungssorgen der vergangenen Jahre haben. Durch die Zusammenlegung mit der Zweiten haben wir natürlich einen großen Kader und können Verletzungen kompensieren", erklärt Christoph Beck. Das letzte Punktspiel am vergangenen Wochenende konnten die Padenstedter mit einer tollen Leistung vor über 200 Zuschauern beim wiedererstarten TS Einfeld mit 3:2 gewinnen. "Die Form bei den Jungs die spielen, ist recht gut. Zudem haben wir das Spielglück wieder etwas auf unsere Seite gezogen. Das fehlte uns in den letzten beiden Spielzeiten deutlich. Die Truppe erarbeitet es sich aber auch. Mit diesem Kader und in der Form, wie wir trainieren, hätten wir in der Verbandsliga auch eine gute Rolle spielen können. Da bin ich mir sicher", so Beck, der als Zielsetzung den ersten Platz ausgerufen hat.

"Ich weiß allerdings auch, dass es derzeit eine Momentaufnahme ist. Sollten wir die Saison als Meister beenden, werden wir uns alle zusammensetzten und beratschlagen, ob ein Aufstieg sinnvoll wäre. Aber bis dahin ist es noch ein langer Weg", weiß Beck. Die nächste Partie bestreitet die SG Padenstedt am Sonnabend um 14 Uhr im Günter-Köstel-Stadion gegen die SG Kühren.

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