18. März 2019 / 12:45 Uhr

SG Padenstedt-Torjäger erzielt Traumtor gegen den SV Rickling

SG Padenstedt-Torjäger erzielt Traumtor gegen den SV Rickling

Andrè Haase
Kieler Nachrichten
Marcel Klein (schwarz) der SG Padenstedt gelang etwas, wovon viele Fußballer träumen: Ein Tor von der Eckfahne.
Marcel Klein (schwarz) der SG Padenstedt gelang etwas, wovon viele Fußballer träumen: Ein Tor von der Eckfahne. © Sönke Ehlers
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Verbandsliga West: Nur drei Begegnungen wurden angepfiffen - Marcel Klein der SG Padenstedt schießt Ecken-Tor

In der Fußball-Verbandsliga West wurden nur drei Begegnungen angepfiffen. Die restlichen Clubs meldeten „Land unter“. Der SG Padenstedt gelang dabei beim Tabellenletzten SV Rickling ein mühevoller 2:1-Sieg. Die Gastgeber legten auf dem sehr schwer bespielbaren Platz los wie die Feuerwehr. Mit dem Wind im Rücken versuchten die Hausherren ihr Glück mit Fernschüssen. Bereits nach 15. Spielminuten brachte Dennis Wallner den SV folgerichtig in Führung.

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„Der Gegenwind hat es uns unmöglich gemacht, dass wir uns einmal befreien konnten. Es waren orkanartige Böen die uns nur in die Defensive gedrängt haben. Alle Bälle kamen postwendend zurück“, haderte SGP-Coach Christoph Beck. Mit Beginn der zweiten Halbzeit rissen die Padenstedter das Ruder an sich. „Wir haben über den Kampf und den Willen, das Ding drehen zu wollen, richtig gut Fußball gespielt“, so Beck. Die SG drückte und SVR-Keeper Dennis Holstein rückte in den Mittelpunkt und hielt sein Team mit tollen Paraden im Spiel. In der 72. Minute fasste sich Pascal Schnoor ein Herz und zog aus 16 Metern unhaltbar für Torhüter Holstein ab und traf zum 1:1-Ausgleich.

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SGP-Torjäger Marcel Klein hatte in der 83. Minute das Glück des Tüchtigen. Sein Eckball flog, unterstützt vom starken Wind, direkt an Freund und Feind vorbei in das Ricklinger Gehäuse. Es war bereits der achte Saisontreffer des Angreifers und zudem der Siegtreffer für das Team von der A7. „Wir hätten tatsächlich noch zwei, drei Tore mehr machen müssen. Aber ich bin zufrieden, denn es war ein Sieg der Moral und der Mentalität“, bilanzierte Beck. SGP-Verteidiger Marc Stöckhardt sah in der Nachspielzeit (90.+2.) zu allem Überfluss noch die Gelb-Rote Karte wegen Foulspiel. „Eine zweifelhafte Entscheidung“, so Beck abschließend.