17. September 2020 / 09:48 Uhr

SGN-Kicker Felix Heinecke: "Tabellenpositionen haben im Derby keine Aussagekraft"

SGN-Kicker Felix Heinecke: "Tabellenpositionen haben im Derby keine Aussagekraft"

Kevin Päplow
Märkische Allgemeine Zeitung
Felix Heinecke
Im Derby gegen Eintracht KW will Felix Heinecke wie hier ebenfalls viele Zweikämpfe gewinnen. © Oliver Schwandt
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Landesklasse Ost: Ein ehemaliger Akteur des FSV Eintracht Königs Wusterhausen freut sich auf "brennenden" Luch.

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Die Aufgabe im Kreispokal Dahme/Fläming bei der SG 1910 Woltersdorf erfüllte die SG Niederlehme am letzten Sonntag pflichtgemäß. Doch war Trainer Stephan Rosenberg laut seines Spielers Felix Heinecke nicht zufrieden. „Wir haben uns nicht hundertprozentig fokussieren können, weil wir gegen unterklassige Teams oftmals nur das Nötigste abrufen. Das ist fatal und besonders vor dem Tor fehlte die Überzeugung“, ordnet Felix Heinecke den Groll seines Coaches ein.

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Am kommenden Samstag muss die Niederlehmer Mannschaft aber von der ersten Minute unter Strom stehen. Es gastiert der FSV Eintracht Königs Wusterhausen zum Derby am Luch. Um 15 Uhr rollt der Ball und die Fans der Hausherren fordern einen Sieg ihrer Mannschaft. „Als der Spielplan veröffentlicht wurde, war das Derby gegen die Eintracht natürlich allgegenwärtig. Unsere Fans haben schon gegen Luckau gesagt, dass wir gegen KW nicht so viele Chancen vergeben dürfen. Da muss jede Möglichkeit genutzt werden. Wir sind da in der Bringschuld und wollen unsere Zuschauer zufriedenstellen“, stellt der Mann klar, der sein Fußballerleben fast ausschließlich im Trikot der Mannschaft aus Königs Wusterhausen verbrachte und einer von mehreren Ex-KW-Spielern im Team von Trainer Stephan Rosenberg ist. Dazu zählen auch Christopher Kringel, Thomas Mielke, Sebastian Groggert und Niklas Hentschel.

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Persönliche Differenzen mit Eintracht-Coach Wolfgang Juhrsch führten im Winter 2018 zum nie für möglich gehaltenen Wechsel. „Nie hätte ich gedacht, dass ich KW einmal verlasse. Dem Verein habe ich viel zu verdanken. Man schaffte uns die Gelegenheit in der Landesauswahl zu spielen, die Menschen waren super und ich fühlte mich wohl. Doch musste ich an mich denken und wollte wieder befreit Fußball mit eigener Perspektive spielen“, verriet Heinecke, der in der laufenden Spielzeit schon drei Tore erzielte.



Angekommen ist der 23-jährige Flügelspieler definitiv in Niederlehme. „Ich wurde nach tollen Gesprächen mit Stephan Rosenberg toll vom Team aufgenommen und spürte sofort wie familiär es hier zugeht. Ich habe eine Funktion als Kassenwart und verbringe hier gerne meine Freizeit“, erklärt der Hauptsachbearbeiter bei der Deutschen Rentenversicherung.

Nun trifft der Fan des FC Bayern München auf seine alte Liebe und weiß, was am Samstag in Niederlehme passieren wird. „Der Luch wird brennen. Es kommen sicher viele Zuschauer und eine Favoritenrolle gibt es für mich in einer solchen Begegnung nicht. Tabellenpositionen haben im Derby keine Aussagekraft. Die Eintracht hat zwar noch keine Punkte, aber auch sie wissen um die Bedeutung dieser Partie. Es wird ein gnadenloser Kampf“, prophezeit er und tippt dennoch auf ein klares 4:1 seiner Mannschaft. „Es wäre für den Verein ein schöner Samstag, wenn sich mein Tipp bewahrheitet“, fügt Heinecke schmunzelnd an.

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