28. Januar 2022 / 17:20 Uhr

Startschuss für SV Altlüdersdorf und Oranienburger FC

Startschuss für SV Altlüdersdorf und Oranienburger FC

Matthias Schütt
Märkische Allgemeine Zeitung
Die Brandenburgliga-Teams aus Oranienburg und Altlüdersdorf spielen innerhalb von sieben Tagen gleich zweimal gegeneinander.
Für den Oranienburger FC (in Blau) und die lila-weißen Altlüdersdorfer beginnt das Pflichtspieljahr 2022. © Robert Roeske
Anzeige

Brandenburgliga: Nach einem Aderlass suchen die Lila-Weißen noch nach Offensivspielern. Beim OFC bereitet man sich auf einen "Kinderplatz" vor.

Der Ball rollt wieder in der Fußball-Brandenburgliga. Die höchste Landesspielklasse startet am Sonnabend mit zwei Nachholspielen in die zweite Saisonhälfte. Mit einem Heimspiel geht es für den SV Altlüdersdorf los. Das Team aus dem Granseer Ortsteil ist ab 14 Uhr an der Gasse gegen den SC Eintracht Miersdorf/Zeuthen gefordert. Während der SVA als Tabellenneunter 16 Zähler auf dem Konto hat, sind die Gäste aus dem Dahme-Spreewald-Kreis Tabellenvorletzter (sieben Zähler).

Anzeige

„Im Moment kann man keinen Favoriten ausmachen“, sagt SVA-Vereinschef Fritz Müller. In Zukunft müssen die Altlüdersdorfer neben den beiden Riehl-Zwillinge (Wechsel zum MSV Neuruppin) auch auf Balla Keita (Novi Pazar) und Tobias Völkel (Union Klosterfelde) verzichten. Neuzugänge vermeldete der SVA (noch) nicht. „Es ist alles eng gestrickt. Wir suchen vor allem nach Spielern für die Offensive“, bestätigt Fritz Müller.

In Bildern: Das sind die wichtigsten Winter-Transfers Brandenburgs 2021/22.

Die Sportbuzzer-Wechselbörse Zur Galerie
Die Sportbuzzer-Wechselbörse ©

Für den Tabellenzweiten Oranienburger FC Eintracht steht ab 14 Uhr die Auswärtsaufgabe bei Union Klosterfelde an. Im Vorjahr waren die Kreisstädter schon auf der gegnerischen Anlage, warteten umgezogen auf den Anpfiff, ehe die coronabedingte Absetzung folgte. „Wir nehmen die Aufgabe an, auch wenn wir auf einem Kinderplatz spielen müssen“, frotzelt OFC-Coach Enis Djerlek vor dem Duell gegen den Tabellenachten.

Um sich auf die kleinen Platzgegebenheiten vorzubereiten, steckten die Oranienburger ihren Kunstrasenplatz ab, trainierten mit den reduzierten Maßen. „Für uns kommt das Spiel noch etwas zu früh. Am Ende entscheiden das Momentum, die Handlungsschnelligkeit und die Spielintelligenz“, so der OFC-Trainer.