24. September 2021 / 19:13 Uhr

Ex-Nationalspieler Stefan Effenberg sieht Meister-Chance für BVB – Transfer-Prognose zu Haaland

Ex-Nationalspieler Stefan Effenberg sieht Meister-Chance für BVB – Transfer-Prognose zu Haaland

Redaktion Sportbuzzer
RedaktionsNetzwerk Deutschland
Stefan Effenberg (links) glaubt an eine Meister-Chance für Borussia Dortmund in dieser Saison, aber auch an einen Abschied von Torjäger Erling Haaland im kommenden Sommer.
Stefan Effenberg (links) glaubt an eine Meister-Chance für Borussia Dortmund in dieser Saison, aber auch an einen Abschied von Torjäger Erling Haaland im kommenden Sommer. © IMAGO/Fotostand/Sven Simon/Chai v. d. Laage (Montage)
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Stefan Effenberg sieht für Borussia Dortmund in dieser Saison Chancen auf den Gewinn der Meisterschaft. Diese seien aktuell "so groß wie seit zehn Jahren nicht mehr", schrieb Effenberg in seiner Kolumne für "t-online". Der Ex-Nationalspieler rechnet zudem mit einem Wechsel von Erling Haaland im Sommer.

Stefan Effenberg traut Borussia Dortmund in dieser Saison zu, erstmals seit 2012 deutscher Meister zu werden. Das schreibt der Ex-Nationalspieler in seiner aktuellen Kolumne für das Portal t-online. Demnach sei der BVB "der einzige Verein, der Bayern den Titel streitig machen kann". Dies werde auch gelingen, wenn es wiederum Trainer Marco Rose gelingt, der Mannschaft defensive Stabilität zu vermitteln. Zudem müssten die Dortmunder an ihrer Anfälligkeit bei gegnerischen Standardsituationen arbeiten. Trotz dieser beiden großen Schwächen sieht Effenberg die BVB-Aussichten auf den Meistertitel als "so groß wie seit zehn Jahren nicht mehr." Der BVB muss mit Rose an diesem Samstag (18.30 Uhr, Sky) bei dessen Ex-Klub Borussia Mönchengladbach ran.

Effenberg rät den Schwarz-Gelben, in Sachen Bundesliga-Spitze das Motto "Jetzt oder nie" zu verfolgen. Ein Grund: Der frühere Kapitän des FC Bayern, der mit den Münchenern 2001 die Champions League gewann, rechnet mit einem Wechsel von BVB-Torjäger Erling Haaland im kommenden Sommer. "Ohne Haaland wird es in den kommenden Jahren mit der Meisterschaft schwieriger", so Effenberg. Schon wenige Wochen nach dem Wechsel des Norwegers von Red Bull Salzburg zu den Westfalen zum Jahreswechsel 2019/2020 hatte es Berichte über eine mögliche Ausstiegsklausel in Haalands bis 2024 laufendem Vertrag gegeben, die ihm angeblich einen Transfer im Sommer 2022 erlaube.

Nur vier Klubs ein Thema für Haaland-Wechsel?

Sollte Haaland Dortmund nach der Saison tatsächlich verlassen, sieht Effenberg nur vier Klubs, die für eine Verpflichtung des nahezu bei allen europäischen Top-Vereinen gehandelten 21-Jährigen in Frage kommen. Manchester United mit Portugals Superstar Cristiano Ronaldo, den FC Liverpool mit Ex-BVB-Trainer Jürgen Klopp, Manchester City mit Star-Coach Pep Guardiola und Frankreichs Star-Ensemble Paris Saint-Germain um den in diesem Jahr ablösefrei vom FC Barcelona gewechselten Lionel Messi. Für den FC Bayern hingegen, glaubt Effenberg, werde Haaland nicht finanzierbar sein. Langfristig werden die Münchener im Sturmzentrum jedoch einen Nachfolger für Weltfußballer Robert Lewandowski (33) benötigen. Haaland sei seiner Meinung nach "viel weiter als es Lewandowski in diesem Alter war", schrieb Effenberg.

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Als mögliche Haaland-Nachfolger in Dortmund brachte Effenberg etwa den Serben Dusan Vlahovic ins Spiel, der bei Effenbergs ehemaligem Verein AC Florenz in sechs Partien fünf Treffer erzielte. Aber auch Timo Werner könnte ein Kandidat für die Borussia werden. Dem deutschen Nationalspieler attestiert Effenberg beim FC Chelsea einen "extrem schweren Stand", nachdem die Londoner im Sommer den Belgier Romelu Lukaku für mehr als 100 Millionen Euro vom italienischen Meister Inter Mailand losgeeist hatten. Auch Youngster Florian Wirtz von Bayer Leverkusen könnte für Dortmund ein Thema werden, glaubt Effenberg. "Ein Wechsel zum BVB wäre ein wirklich hervorragender nächster Schritt" für den 18-Jährigen, so Effenberg.