27. Februar 2022 / 19:15 Uhr

SV Eichede müht sich ins Kreispokal-Halbfinale

SV Eichede müht sich ins Kreispokal-Halbfinale

Hendrik König
Lübecker Nachrichten
Jonathan Stöver erzielte gegen den WSV Tangstedt drei Treffer, zwei per Strafstoß.
Jonathan Stöver erzielte gegen den WSV Tangstedt drei Treffer, zwei per Strafstoß. © Agentur 54°
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Nachdem man gegen den WSV Tangstedt schon mit 5:2 führte, ließ man den hochmotivierten Verbandsligisten bis auf ein Tor herankommen. Ein Elfmeter in der Schlussphase sorgte schließlich für die Entscheidung zugunsten des SV Eichede. Denny Skwierczynski merkt an: "So werden wir gegen den Oldenburger SV nicht bestehen können." 

Am Sonntagnachmittag stand auf dem Kunstrasenplatz an der Hamburger Straße - der Anlage des Leezener SC - das letzte verbliebende Viertelfinalduell im Stormarner Kreispokal an. Oberligist SV Eichede, für den es zeitgleich die Generalprobe für den Oberliga-Restart gegen den Oldenburger SV war (Samstag, 14.00 Uhr), zog zwar in die Runde der letzten Vier ein, bekleckerte sich gegen den Verbandsliga-Zweitplatzierten WSV Tangstedt jedoch wahrlich nicht mit Ruhm. Nach turbulenten 90 Minuten hieß es am Ende 6:4 für die klar favorisierte Mannschaft von Denny Skwierczynski. Am 22. März bekommt man es nun mit dem TSV Trittau zu tun. Im zweiten Halbfinale am 24. März spielt die FSG Südstormarn gegen die SG Elmenhorst/Tremsbüttel. Es sind also noch zwei Kreisligisten im Rennen.

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WSV Tangstedt steckte auch nach 2:5 nicht auf

Ein Eigentor von Tangstedts Abwehrmann Moritz Möller brachte den SVE nach sieben Minuten in Führung. Möller wollte einen Steilpass vor Mika Clausen klären, bugsierte die Kugel dabei aber an Schlussmann Cedric Michel vorbei ins Tor. Nach einer Viertelstunde erhöhte "Richie" Arndt auf 2:0, nachdem er zuvor einmal verzögerte. Keine 60 Sekunden später jubelte aber Tangstedt. Nachdem die Hintermannschaft ein vermeintliches Foulspiel gesehen hatte und nicht mehr agierte, nutzte Jannes Arps die Chance. Munter ging es weiter. Jonathan Stöver überlupfte Michel gekonnt und schob zum 3:1 ein (27.). Wer dachte, der Außenseiter gibt sich hier auf, sollte sich eines Besseren belehrt fühlen. Ein Strafstoßtor von Miguel Marcus (34.) brachte den WSV zurück ins Spiel. Zweite Halbzeit, ähnlicher Verlauf. Durch Treffer von Tino Arp (56.), der den Ball flach am Torwart ins Netz setzte und "Bobby" Stöver per Elfer (67.) schien die Messe gelesen. Doch die tapfer spielenden Tangstedter antworten einmal mehr durch Miguel Marcus (70.) und nach dem 4:5 - wieder war Marcus zur Stelle - war plötzlich nochmal richtig Spannung im Kessel. 85 Minuten waren von der Uhr, da entschied Referee Dion Seehase abermals auf Elfmeter. Jonathan Stöver ließ sich nicht lumpen und verwandelte zum 6:4-Endstand.

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Klare Leistungssteigerung gegen den Oldenburger SV nötig

Eichedes Chefcoach Denny Skwierczynski findet deutliche Worte und war vom Auftritt seiner Jungs not amused: "Zunächst einmal freuen wir uns, dass wir das Halbfinale erreichen konnten und das war auch das Ziel. Allerdings haben wir heute keinen guten Auftritt gezeigt, sind nicht zufrieden mit der Leistung. So werden wir gegen den Oldenburger SV nicht bestehen können." Sein Gegenüber Kevin Steen: "Wir haben alles gegeben, haben unsere Taktik jederzeit gehalten und unsere Tore gut rausgespielt. Wir sind mit der Leistung zufrieden."

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