09. Dezember 2020 / 22:23 Uhr

SV Schackendorf stellt sich mit Frank Gläser und Klaus Kasper neu auf

SV Schackendorf stellt sich mit Frank Gläser und Klaus Kasper neu auf

Lisa Wittmaier
Lübecker Nachrichten
Frank Gläser und Klaus Kasper bilden ab sofort das Trainerteam beim abstiegsbedrohten Verbandsligisten.
Frank Gläser und Klaus Kasper bilden ab sofort das Trainerteam beim abstiegsbedrohten Verbandsligisten. © SV Schackendorf/hfr
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Torwarttrainer Benjamin Schwarze und Fitnesscoach Dominik Reichardt bleiben dem Team erhalten. Frank Ehlert wird Teammanager.

Nachdem SV Schackendorf und Thomas Dybowski sich im beidseitigen Einvernehmen darauf verständigt haben zukünftig getrennte Wege zu gehen (wir berichteten), kann der Verbandsligst einen Nachfolger präsentieren. Frank Gläser wird die Mannschaft als Cheftrainer zusammen mit Co Klaus Kasper, der bereits von 2009-2013 an der Trave tätig war, übernehmen.

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Das Trainerteam, zu dem auch Torwarttrainer Benjamin Schwarze, Fitnesscoach Dominik Reichardt und Teammanager Frank Ehlert (ehemaliger Co-Trainer) gehören, hat sich bereits kennengelernt. "Ich denke wir ergänzen uns sehr gut. Klaus ist hier im Umkreis sehr gut vernetzt", sagt Gläser. Der Coach verlegte vor fünf Jahren seinen Lebensmittelpunkt zusammen mit seiner Familie nach Heikendorf. Zuvor und auch einige Zeit nach dem Umzug aus Hamburg trainierte er viele Teams in Hamburg, darunter FC St. Georg Horn, ETSV Hamburg und Dersimspor Hamburg, mit denen er mehrere Aufstiege feiern konnte. Neben seiner neuen Aufgabe in Schackendorf trainert er eine Jugendmannschaft in Heikendorf.

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„Ich kenne Frank bereits seit einigen Jahren persönlich und wir haben uns immer mal wieder locker über Fußball ausgetauscht. Wir hatten klasse Gespräche, nachdem wir uns jetzt über eine Zusammenarbeit unterhalten haben. Ihn reizt diese Aufgabe bei uns ungemein und er möchte gemeinsam im Trainerteam die sportlich schwierige Situation anpacken und uns kurzfristig in der Verbandsliga wieder in ruhigeres Fahrwasser bringen“, so der sportliche Leiter Stefan Christensen. Das klar Ziel für Gläser ist der Klassenerhalt, für den hart gearbeitet werden soll. "Wir müssen gut aus der Pause kommen und schnell Sicherheit gewinnen. Wir wollen allerdings jetzt auch nicht in blinden Aktionismus verfallen, selbst wenn viele Hebel in Bewegung zu bringen sind. Die Situation ist brisant genug, wir wollen nun aber den Gründen in Gesprächen mit den Spielern auf die Spuren gehen und dann positiv nach vorne gucken", sagt er. Die Mannschaft konnte er aufgrund der Coronapandemie noch nicht kennenlernen, er erhofft sich aber von den ab bald stattfindenen Gesprächen schnell eine gemeinsame Basis aufbauen zu können.

Auch kündigt Frank Gläser den ein oder anderen Neuzugang an: "Wir haben viele verletzte und wollen daher noch ein bisschen beim Kader nachbessern."

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