04. September 2020 / 21:35 Uhr

SV Todesfelde trifft im Kreispokalfinale auf FSG Kaltenkirchen

SV Todesfelde trifft im Kreispokalfinale auf FSG Kaltenkirchen

Finn Hofmann
Lübecker Nachrichten
Til Martin Weidemann läuft nach dem Gewinn des Landespokals zu seinen feiernden Mitspielern.
Til Martin Weidemann läuft nach dem Gewinn des Landespokals zu seinen feiernden Mitspielern. © 54°/ Koenig
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Am Sonnabend geht es für den Oberligisten SV Todesfelde und den Verbandsligisten FSG Kaltenkirchen um den Einzug in den Landespokal. Anpfiff in Kaltenkirchen ist um 16 Uhr.

Nachdem der SV Todesfelde erst vor zwei Wochen den Landespokal der Saison 19/20 gegen den VfB Lübeck gewann, steht am kommenden Sonnabend bereits die Qualifikation für die Landespokal-Saison 20/21 bevor. Im Segeberger Kreispokalfinale treffen die Blau-Gelben auf die FSG Kaltenkirchen, die vom Ex-Hartenholmer Martin Genz trainiert wird.

„Seit Martin dort das Zepter übernommen hat, sind sie noch einen Tick besser geworden“, findet Todesfeldes Teamchef Sven Tramm. „Sie haben einen klaren Plan und spielen kontrollierten Fußball. Zwar waren sie schon vorher eine gute Mannschaft, haben aber immer relativ locker drauf los gespielt. Jetzt haben sie richtig Struktur und sind ein starker Gegner, gegen den wir auf der Hut sein müssen“, warnt er.

SHFV-Pokalfinale 2019/2020: SV Todesfelde gegen VfB Lübeck (3:2)

Ein gemeinsames Statement, das wohl alle Spieler als Botschaft an die Fans unterstützen würden: Ihr fehlt!.  Zur Galerie
Ein gemeinsames Statement, das wohl alle Spieler als Botschaft an die Fans unterstützen würden: "Ihr fehlt!".  ©

Schon eine Woche später muss der SVT im größten Spiel der Vereinsgeschichte im DFB-Pokal gegen den VfL Osnabrück ran. Das Spiel gegen die FSG könnte also die Generalprobe sein – es sei denn, der Verband setzt unter der Woche das Achtelfinale der Kreispokal-Saison 20/21 an, für das der SVT unter der Woche beim 18:0-Sieg in Lentföhrden das Ticket löste.

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Tramm: „Es geht um einen Pott, da wird keiner geschont"

Im Hinblick auf den DFB-Pokal will Tramm keinen Spieler schonen. „Es geht um einen Pott, da wird keiner geschont. Alle sind bereit und haben Bock“, stellt er klar. Bis auf Joshua Frankenstein, Kevin Benner (beide Bänderriss) und Florian Petzold (gesundheitlich) sind alle Spieler einsatzbereit.

"Kaki" sieht Finale "Event"

Auch die FSG muss auf drei ihrer Akteure verzichten. Mit Alexander Baranov (39) und Torben Günther (37) fehlen „Kaki“ zwei erfahrene Recken. Schwer wiegen dürfte der Ausfall von Tobias Höche, der mit Bänderdehnung angeschlagen ist. Trainer Martin Genz, der noch fünf Spieler aus dem Kader streichen muss, will zum einen nach Trainingsbeteiligung gehen, zum anderen aber auch darauf achten, altgediente Spieler zu nominieren. „Einige sind fast seit der Vereinsgründung vor 20 Jahren dabei. Die nehmen wir mit zu diesem Event“, erklärt er.

„Eine andere Rolle als die des Außenseiters gibt es gegen Todesfelde nicht"

Auch wenn seine FSG, mit der Genz in der kommenden Saison einen Platz unter den ersten Dreien in der Verbandsliga anstrebt, als klarer Außenseiter in die Partie geht, will der Verein für eine Überraschung sorgen: „Eine andere Rolle als die des Außenseiters gibt es gegen Todesfelde nicht. Trotzdem wollen wir ihnen nicht den Pokal schenken und alles in die Waagschale werfen. Wir können völlig befreit aufspielen und können uns am Ende nichts vorwerfen, wenn wir alles gegeben haben. Der Druck ist bei Todesfelde, weil jeder ein klares Ergebnis gegen uns erwartet. Aber Pokalüberraschungen gibt es ja. Das wissen sie in Todesfelde“, so der 33-Jährige.


25 Tickets pro Klub vergeben

Für das Endspiel, welches auf dem Sportgelände der Kaltenkirchener TS stattfindet, konnte jeder Klub lediglich 25 Tickets vergeben.