30. Oktober 2019 / 13:15 Uhr

Tabellensituation sorgt für angespannte Lage beim Gettorfer SC

Tabellensituation sorgt für angespannte Lage beim Gettorfer SC

Max Brosta
Kieler Nachrichten
Glück für die Gettorfer Erik Empen (Mitte) und Torhüter Robin Biss, dass der Lägerdorfer Yanneck Kuhr in dieser Situation neben das Tor schießt.
Glück für die Gettorfer Erik Empen (Mitte) und Torhüter Robin Biss, dass der Lägerdorfer Yanneck Kuhr in dieser Situation neben das Tor schießt. © Reinhard Gusner
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Landesliga Schleswig: Zwei Punkte trennen den Gettorfer SC von einem Abstiegsplatz – Gerlach feiert Comeback

Die Lage ist nach wie vor angespannt. Der Gettorfer SC steht nach dem 14. Spieltag der Fußball-Landesliga Schleswig nur knapp über dem Strich. Zwei Punkte trennen die Rot-Weißen von einem Abstiegsplatz. Doch die beiden Teams hinter dem GSC, der TuS Jevenstedt und der FC Reher/Puls, haben nicht nur zwei Punkte weniger auf dem Konto, sondern auch noch zwei Nachholspiele vor der Brust. Und dennoch: Von schlechter Stimmung ist im Gettorfer Sportpark keine Spur – auch nicht nach der 0:3-Heimniederlage gegen den TSV Lägerdorf.

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Mühsam ernährt sich das Eichhörnchen

„Wir haben ein gutes Spiel gemacht“, war sich GSC-Trainer Christian Schössler nach der Partie sicher. Es sind die kleinen Achtungserfolge während der Partie, die ihn trotz der achten Saisonpleite positiv in die Zukunft blicken lassen. „Dass wir uns gegen solch einen defensivstarken Gegner so viele Torchancen erarbeiten, spiegelt unsere gute Leistung wider“, so der Übungsleiter der Rot-Weißen. Lägerdorf ist schließlich noch immer ungeschlagen, hat bis dato gerade einmal sieben Gegentreffer hinnehmen müssen. Dieses Abwehrbollwerk konnte auch der Gettorfer SC nicht durchbrechen.

TSV Kronshagen gegen den Gettorfer SC in der Galerie:

Klickt euch durch die Fotos zur Landesligabegegnung zwischen dem TSV Kronshagen und dem Gettorfer SC:

TSVK-Coach Nadeem Hussain (re. hinten) beobachtet, wie sein Abwehrspieler Lennart Kock (li.) den Gettorfer Torben-Christopher Hindersmann (mi.) vom Ball trennt. Zur Galerie
TSVK-Coach Nadeem Hussain (re. hinten) beobachtet, wie sein Abwehrspieler Lennart Kock (li.) den Gettorfer Torben-Christopher Hindersmann (mi.) vom Ball trennt. ©

„Uns hat der Glaube an den Erfolg gefehlt“, resümierte Schössler. Auch wenn der Glaube an die eigene Stärke nicht zu 100 Prozent vorhanden war, ansonsten wissen die Gettorfer ganz genau um ihre Qualitäten. Gemeinsam haben sie sich darauf in den vergangenen Wochen besonnen. Nach den zahlreichen Verletzungen ist wieder eine Einheit zusammengewachsen. „Wir wissen alle um unsere Situation. Wir haben in den letzten Wochen zahlreiche Gespräche geführt und stehen nun noch enger zusammen“, betont Schössler, der zumindest wieder auf einen der zuvor Langzeitverletzten bauen kann.

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Rückkehrer machen Hoffnung

Denn Fynn Gerlach ist wieder fit. Gegen Lägerdorf bekam der Offensivspieler erstmals, nachdem er sich im August den Ellenbogen ausgekugelt hatte, wieder Spielzeit. Gute 25 Minuten stand er auf dem Platz. 25 Minuten, die Eindruck machten. „Seine Rückkehr ist sehr positiv. Fynn ist direkt eine Verstärkung. Die 25 Minuten haben gezeigt, dass er uns sofort weiterhelfen kann“, freute sich Schössler über die Rückkehr seines Schützlings.

Die besten Torjäger in Schleswig-Holstein aus der Saison 2019/2020 (Oberliga, Landesliga und Verbandsliga). Stand: 9. März 2020

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