07. Oktober 2021 / 15:57 Uhr

Von Hansi Flick geschätzt, aber nicht auf seiner Lieblingsposition: Wo Thilo Kehrer gerne spielen würde

Von Hansi Flick geschätzt, aber nicht auf seiner Lieblingsposition: Wo Thilo Kehrer gerne spielen würde

Redaktion Sportbuzzer
RedaktionsNetzwerk Deutschland
Thilo Kehrer spielte bislang zwölfmal für die Nationalmannschaft 
Thilo Kehrer spielte bislang zwölfmal für die Nationalmannschaft  © Getty Images/ Alexander Hassenstein
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Thilo Kehrer stand in allen drei Spielen unter dem neuen Bundestrainer Hansi Flick in der Startelf. Doch nur einmal durfte er dabei in der Innenverteidigung ran. Dabei ist der PSG-Profi dort seiner eigenen Einschätzung nach "der beste Spieler, der ich sein kann".

Bundestrainer Hansi Flick sprach am Donnerstag eine Startelf-Garantie für Niklas Süle und Antonio Rüdiger aus. Die Besetzung der Innenverteidigung für das WM-Qualifikationsspiel am Freitag in Hamburg gegen Rumänien steht damit bereits fest. Dabei würde auch Thilo Kehrer gern in der Abwehrzentrale zum Einsatz kommen: "Ich denke, dass ich als Innenverteidiger der beste Spieler sein kann, der ich sein kann", sagte der PSG-Profi angesprochen auf seine Lieblingsposition.

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Dort hatte Flick den 25-Jährigen bei seinem Debüt als Bundestrainer auch eingesetzt. In den zwei folgenden Partien kam Kehrer dann als Linksverteidiger zum Einsatz. "Er kann letztendlich alle Positionen spielen. Ich glaube, wenn Not am Mann ist, könnte man ihn auch als Sechser spielen lassen, weil er das teilweise auch in den U-Mannschaften gespielt hat", meinte Flick über den früheren Bundesliga-Profi von Schalke 04. Der selbst ist froh, "wenn der Trainer mich aufstellt. Und der Position passe ich mich dann so gut es geht an."

Kehrers Flexibilität ist es, die Flick besonders schätzt. Und die professionelle Einstellung: "Sehr gut gefallen haben mir sein Auftreten, seine hohe Konzentration im Spiel und die Intensität, die er im Training gezeigt hat", so der Trainer mit Blick auf die zurückliegenden Siege gegen Liechtenstein (2:0), Armenien (6:0) und Island (4.0) im September und attestierte dem Defensiv-Spezialisten, dass er "im September seine Sache sehr gut gemacht" habe. Die drei Startelf-Einsätze belegen dies. Von 270 möglichen Spielminuten unter Flick, stand Kehrer 263 auf dem Platz.

Daher wäre es auch nicht überraschend, wenn Kehrer am Freitagabend erneut auf der linken Abwehrseite aufläuft. Kehrer habe mit Flick in Hamburg noch "keine Gespräche über die genaue Position geführt. Aber ich weiß, auf welcher Position Hansi mich sieht". Verraten wollte er diese jedoch nicht. "Ich denke die letzten Spiele haben schon ein bisschen was verraten, aber vielleicht gibt es morgen auch eine Überraschung. Mal sehen", scherzte er lächelnd. Nach den versprochenen Einsätzen für Süle und Rüdiger wäre dies wohl eine Dreierkette, in der dann auch Kehrer als dritter Innenverteidiger auf seiner Lieblingsposition ran dürfte.