26. September 2021 / 08:03 Uhr

Nach Sieg gegen den BVB: Gladbach-Trainer Adi Hütter mit Versprechen an die Fans

Nach Sieg gegen den BVB: Gladbach-Trainer Adi Hütter mit Versprechen an die Fans

Redaktion Sportbuzzer
RedaktionsNetzwerk Deutschland
 Der Sieg gegen den BVB soll für Trainer Adi Hütter und Borussia Mönchengladbach nur der Anfang gewesen sein. 
Der Sieg gegen den BVB soll für Trainer Adi Hütter und Borussia Mönchengladbach nur der Anfang gewesen sein.  © IMAGO/Ulrich Hufnagel
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Der Sieg gegen Borussia Dortmund soll für Borussia Mönchengladbach und Trainer Adi Hütter die Wende zum Guten gewesen sein. Der Coach verspricht den Fans künftig noch besseren Fußball. Schon vor der Partie gab er einen Einblick in sein Seelenleben. 

Adi Hütter erlebte seinen ersten echten Feiertag als Trainer von Borussia Mönchengladbach. Klar, rund zwei Wochen vor dem 1:0 gegen Borussia Dortmund am Samstagabend hatte es schon das 3:1 gegen Arminia Bielefeld gegeben - doch der Erfolg gegen die Ostwestfalen war mehr unter die Kategorie Pflichtsieg gefallen. Nun also der weitaus prestigeträchtigere Triumph gegen den BVB, bei dem Hütters Vorgänger Marco Rose eine bittere Rückkehr an alte Wirkungsstätte erlebte. Taugt dieser Erfolg nach dem holprigen Start in die Saison und die Amtszeit Hütters nun endlich als Brustlöser?

"Das könnte sein", sagte der Österreicher am Sky-Mikrofon und gab den Fans der Gladbacher ein Versprechen: "Wir werden noch den Fußball spielen, der alle begeistert." Losgelöst vom Ergebnis gelang das gegen die Dortmunder, die nach dem Platzverweis für Mo Dahoud ab der 40. Minute mit einem Mann weniger auskommen mussten, zumindest in Ansätzen. "Wir haben von der ersten Minute an gezeigt, dass wir das Spiel auch über die Zweikämpfe annehmen wollen. Auch vor dem Platzverweis waren wir die aktivere Mannschaft. Die Überzahl hat uns dann natürlich geholfen und es war ein sehr wichtiger Sieg für uns", sagte Hütter, der mit seinem Team auf dem elften Rang der Bundesliga-Tabelle und damit weiterhin hinter den Erwartungen liegt.

Was die Enttäuschungen der vergangenen Wochen mit seinem Seelenleben machten, hatte der Coach bereits vor der Partie verraten. "Ich habe mehr erwartet. Ich bin nicht happy, ganz im Gegenteil. Man sieht nur die Zahlen und wie die Mannschaft spielt. Das da Kritik an meiner Person aufkommt, ist vollkommen normal", hatte der 51-Jährige gestanden. Rund 90 Fußball-Minuten später hatten die Gladbacher die richtige Richtung eingeschlagen. Am kommenden Samstag gegen den VfL Wolfsburg soll nun nachgelegt werden.