19. April 2021 / 13:54 Uhr

Trainer Hansi Flick erklärt Bitte um Vertragsauflösung beim FC Bayern: "Nicht weiter rumeiern"

Trainer Hansi Flick erklärt Bitte um Vertragsauflösung beim FC Bayern: "Nicht weiter rumeiern"

Redaktion Sportbuzzer
RedaktionsNetzwerk Deutschland
Bayern-Trainer Hansi Flick hat auf das Statement des Klubs zu seiner Bitte um Vertragsauflösung reagiert.
Bayern-Trainer Hansi Flick hat auf das Statement des Klubs zu seiner Bitte um Vertragsauflösung reagiert. © IMAGO/Hübner (Montage)
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Vor dem Bundesliga-Spiel des FC Bayern gegen Bayer Leverkusen an diesem Dienstag hat Trainer Hansi Flick seine Bitte um Vertragsauflösung zum Saisonende noch einmal erläutert. Er habe die Mannschaft und im Anschluss auch die Medien informieren wollen, "damit ich nicht weiter rumeiern muss", so Flick.

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Vor dem für diesen Dienstag (20.30 Uhr, Sky) angesetzten Bundesliga-Spiel des FC Bayern München gegen Bayer Leverkusen hat Trainer Hansi Flick noch einmal seine Entscheidung erklärt, die Vereinsführung des FC Bayern zu bitten, seinen bis 2023 laufenden Vertrag zum Ende der Saison aufzulösen. "Ich möchte von meiner Seite noch einmal den Grund nennen: Ich wollte der Mannschaft sagen, dass ich den Verein gebeten habe, meinen Vertrag aufzulösen. Ich hatte im Flurfunk schon mitbekommen, dass es durchgesickert ist. Es war eine spontane Sache. Es war der logische Schritt, dann auch die Medien und die Öffentlichkeit zu informieren, damit ich nicht weiter rumeiern muss", betonte Flick, der seinen Entschluss nach dem 3:2-Erfolg beim VfL Wolfsburg am vergangenen Samstag mitgeteilt hatte.

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Flick ergriff zu Beginn der Pressekonferenz am Montag mit der kurzen Stellungnahme in einem ungewöhnlichen Schritt selbst das Wort, noch ehe die zugeschalteten Medienvertreter die erste Frage gestellt hatten. Er bat die Journalisten, sich im Anschluss auf Fragen zum sportlichen Geschehen zu beschränken. Denn zu seiner persönlichen Situation "gibt es von mir nichts mehr zu sagen", ergänzte Flick auch mit Blick auf die Stellungnahme des Klubs vom Sonntag. Darin hatte der FC Bayern die nun einseitig durch Flick erfolgte Kommunikation von dessen Abschiedswunsch ausdrücklich missbilligt. Zudem hieß es, die Gespräche zur Situation des Coaches würden wie ursprünglich geplant nach der Partie beim FSV Mainz 05 (nach dem 24. April) fortgesetzt.

Flick ist seit November 2019 Trainer der Münchener. Zunächst war er eine Interimslösung in Anschluss an die Trennung von Niko Kovac, unter dem er ab Juli 2019 als Co-Trainer tätig gewesen war. Später erhielt der frühere Assistent von Bundestrainer Joachim Löw, an dessen Seite er 2014 Weltmeister mit der DFB-Auswahl wurde, einen Vertrag als Chefcoach bis 2023. Insgesamt gewann Flick mit dem FCB bislang sechs Titel. Die neunte deutsche Meisterschaft in Folge für den Rekordmeister könnte in dieser Saison folgen. Trotz dieser Erfolge gab es in den vergangenen Monaten häufig Berichte über Spannungen des Trainers mit Bayern-Sportvorstand Hasan Salihamidzic. Zudem gilt Flick als heißer Anwärter auf die Nachfolge von Löw, der im Sommer nach dann 15 Jahren als Bundestrainer aufhört.

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