20. Dezember 2019 / 20:54 Uhr

Hoffenheim-Boss Rosen: Eklat um Ishak Belfodil "unschöne Überraschung vor dem Fest der Liebe"

Hoffenheim-Boss Rosen: Eklat um Ishak Belfodil "unschöne Überraschung vor dem Fest der Liebe"

Redaktion Sportbuzzer
RedaktionsNetzwerk Deutschland
Die Aussagen von Ishak Belfodil (l) haben Hoffenheim-Manager Alexander Rosen (r) nicht gefallen.
Die Aussagen von Ishak Belfodil (l) haben Hoffenheim-Manager Alexander Rosen (r) nicht gefallen. © imago images/Jan Huebner/DeFodi/Montage
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Ishak Belfodil hat mit seinen schweren Anschuldigungen gegen die TSG Hoffenheim für Aufsehen gesorgt. Der Algerier behauptet, die Kraichgauer hätten aktiv verhindern wollen, dass er sich nach einem Kreuzbandriss einer Knie-OP unterzieht. Nun reagiert TSG-Sportchef Alexander Rosen.

Die schlimmen Vorwürfe von Stürmer Ishak Belfodil, die TSG Hoffenheim habe seine Karriere fahrlässig aufs Spiel gesetzt, beschäftigen die Kraichgauer auch am Rande des Bundesliga-Spiels gegen Borussia Dortmund am Freitagabend. Der Vorwurf des Algeriers, der nach einer Knie-OP lange fehlt: Die Hoffenheimer hätten eine operative Behandlung seines Kreuzbandrisses aktiv verhindern wollen. Vor der Partie gegen den BVB stellte sich TSG-Sportchef Alexander Rosen bei DAZN.

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Der 40-Jährige bezeichnete die Aussagen des TSG-Stürmers als "unschöne Überraschung vor dem Fest der Liebe" und erklärte: "Man muss sich die Frage stellen, wo die Sinnhaftigkeit für den Verein wäre. Wir wünschen Ishak ein bisschen Ruhe über die Feiertage." Er könne sich die Äußerungen des 27-Jährigen in der Bild nicht genau erklären.

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Rosen über mögliches Belfodil-Comeback: "Das Tuch ist nicht komplett zerschnitten"

Über Belfodils Gesundheitszustand sprechen wollte der Direktor Profifußball nicht. "Ich kann sagen, dass alles dokumentiert ist, aber es ist mir nicht gestattet, darüber zu sprechen, wie man auch als Arzt nicht über einen Patienten sprechen kann."


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Der Streit geht zurück auf den Oktober, als die Hoffenheimer ihren 27-jährigen Stürmer offenbar fünf Spiele mit einem Kreuzband- und Meniskusriss spielen ließen. Anschließend musste Belfodil operiert werden und fällt seither aus. Die Verletzung hatte er sich ursprünglich am letzten Spieltag der Vorsaison zugezogen

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Auch wenn Belfodil erklärt hatte, für eine weitere Zusammenarbeit fehle ihm das Vertrauen, ist Rosen bereit, das Kriegsbeil zu begraben und den noch bis 2022 an die TSG gebundenen Stürmer wieder ins Team zu integrieren. "Das Tuch ist nicht komplett zerschnitten", bekräftigte der Sportchef der TSG.