26. November 2019 / 11:59 Uhr

TSV Bordesholm: Kieferbruch bei Marvin Mohr trübt den 3:1-Erfolg gegen Preußen Reinfeld

TSV Bordesholm: Kieferbruch bei Marvin Mohr trübt den 3:1-Erfolg gegen Preußen Reinfeld

Reinhard Gusner
Kieler Nachrichten
Der Bordesholmer Malte Lucht verwandelt einen Foulelfmeter gegen den Reinfelder Keeper Daniel Marco sicher und bringt seine Elf so mit 2:0 in Führung.
Der Bordesholmer Malte Lucht verwandelt einen Foulelfmeter gegen den Reinfelder Keeper Daniel Marco sicher und bringt seine Elf so mit 2:0 in Führung. © Reinhard Gusner
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Vor genau einem Jahr herrschte Ratlosigkeit und standen dicke Fragezeichen beim TSV Bordesholm, als sich das Team von Coach Björn Sörensen mit drei Heimniederlagen in Serie vom eigenen Anhang in die Winterpause der Fußball-Oberliga verabschiedete. Das sah diesmal beim letzten Heimspiel des Jahres dann doch deutlich besser aus: Mit einem 3:1-Sieg gegen den Tabellennachbarn Preußen Reinfeld gehen die Bordesholmer gestärkt in die beiden letzten Auswärtsspiele dieses Jahres.

Die späte Freude über den am Ende etwas glücklichen Erfolg wurde wegen einer frühen Verletzung allerdings getrübt. Schon in der 8. Minute prallte der Bordesholmer Marvin Mohr mit dem Reinfelder Vjekoslav Taritas zusammen. Mohr musste anschließend mit einer Gesichtsverletzung, die später im Krankenhaus als Kieferbruch diagnostiziert wurde, ausgewechselt werden.

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Ob es der Schock dieser Situation oder der offensiv druckvoll agierende Aufsteiger aus Reinfeld war, ist ungeklärt: Auf jeden Fall mühten sich die Gastgeber gegen starke Preußen, die mit ihren Torchancen jedoch schlampig umgingen und letztlich von „einer unverdienten Niederlage“ sprachen. Glück hin oder her – der 20-jährige Bordesholmer Youngster Eugen Halili sorgte für das 1:0 (15.) und spielte genauso erfrischend auf wie Maximilian Musci (19 Jahre).

Bordesholm mit gnadenloser Effektivität

Über den gesamten Spielverlauf gesehen kochten die Gastgeber auf ihrem Kunstrasen ihren Gegner zwar nicht kunstvoll, dafür aber mit einer gnadenlos Effektivität ab. Malte Lucht (78.) und Aaron Meyerfeldt (81.) stellten bei den wenigen gelungenen Offensivaktionen die Weichen auf Jubelkurs. Dem Reinfelder Kristof Rönnau, im Vorjahr mit spektakulären 41 Treffern noch Torschützenkönig der Landesliga Holstein-Staffel, gelang in der 89. Minute das späte Ehrentor für die Gäste. Bei diesem finalen Spielstand machten sich die zufriedenen Bordesholmer Fans aus der ungemütlichen Kälte auf den Heimweg oder flüchteten sich zum Heißgetränk in das Vereinsheim.

Björn Sörensens Adrenalin-Spiegel senkte sich nach dem Abpfiff relativ schnell wieder auf ein Normalmaß ab: „Wir waren nicht die bessere Elf, haben aber gewonnen. Damit haben wir gegen einen direkten Tabellennachbarn im Moment eine gewisse Konstanz in unser Spiel gebracht.“

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Die Bordesholmer Malte Lucht (li.) und Maximilian Musci (re.) können den Reinfelder Vjekoslav Taritas (mi.) nicht aufhalten. Zur Galerie
Die Bordesholmer Malte Lucht (li.) und Maximilian Musci (re.) können den Reinfelder Vjekoslav Taritas (mi.) nicht aufhalten. ©

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