12. September 2021 / 09:56 Uhr

Ziehl erleichtert nach erstem Punkt für Havelse: "Darf man auch feiern"

Ziehl erleichtert nach erstem Punkt für Havelse: "Darf man auch feiern"

Alexander Flohr
Hannoversche Allgemeine / Neue Presse
Havelses Trainer Rüdiger Ziehl (links) im Dialog mit seinen Spielern.
Havelses Trainer Rüdiger Ziehl (links) im Dialog mit seinen Spielern. © imago images/Beautiful Sports
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Das 0:0 bei den Würzburger Kickers war eine kleine Erlösung für den TSV Havelse. Es war der erste Punkt für das Team in dieser Saison. Während Trainer Rüdiger Ziehl erleichtert wirkte, haderte Torwart Norman Quindt mit der eigenen Leistung.

Einige Spieler fallen kraftlos zu Boden, andere klatschen sich ab. Nach einigen Minuten lassen sich die Havelser Spieler von ihren Fans feiern. Der erste Punkt in der 3. Liga. In Würzburg zeigte das Team von Trainer Rüdiger Ziehl nicht die beste Saisonleistung, verteidigte zum Ende des Spiels aber endlich mal klug und konnte so das 0:0 halten.

Mit dem ersten Zähler nach zuvor sieben Niederlagen zum Auftakt ist Havelse immer noch Tabellenletzter vor den Würzburgern (vier Punkte). Doch das Remis ist wichtig für die Moral, bestätigt auch Trainer Ziehl: "Das tut der Mannschaft einfach sehr gut, sie hat viel investiert. Das darf man dann auch mal ein bisschen feiern."

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Quindt kritisiert eigene Leistung

Mit der Leistung war der 43-Jährige aber nicht zu 100 Prozent zufrieden. "In den ersten 15 Minuten hatten wir Probleme", sagte er über die Phase, in der Würzburgs Stürmer Marvin Pourié mehrfach frei vor dem Havelser Tor vergab. "Da hatten wir ein bisschen Glück. Aber in der zweiten Hälfte hatten wir mehr Spielanteile, deshalb ist das Unentschieden gerecht."

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Havelses Torhüter Norman Quindt, der sein Team einige Male vor dem Rückstand bewahrte, konnte sich nach dem 0:0 nicht ganz freuen. "Wir standen nicht gut. Wir haben vorher alles gut trainiert, aber dann waren die Abstände viel zu groß. Für mich war es ein glücklicher Punkt, ich bin nicht ganz zufrieden." Dennoch: Auch Quindt glaubt, dass das Remis ein Brustlöser für seine Mannschaft sein kann. "Wir mussten ja jetzt langsam mal aufwachen. Jetzt müssen wir weiter an uns arbeiten." Damit der Zähler keine Eintagsfliege bleibt. Schon am Freitag geht es weiter gegen Viktoria Köln.