17. März 2020 / 14:58 Uhr

TSV Pansdorf startet Aktion „Kicker-Care“

TSV Pansdorf startet Aktion „Kicker-Care“

Christoph Staffen
Lübecker Nachrichten
Marcel Sinn (l.) und Alex Witt sind bereit, nehmen bei der Pansdorfer Aktion „Kicker-Care“ Anrufe entgegen und checken die eingehenden Mails.
Marcel Sinn (l.) und Alex Witt sind bereit, nehmen bei der Pansdorfer Aktion „Kicker-Care“ Anrufe entgegen und checken die eingehenden Mails. © TSV Pansdorf 1. Herren
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Landesliga-Fußballer wollen bei Corona-Krise helfen und bieten Menschen ab sofort ihre Hilfe an. Aktion als Anregung für andere Vereine

Das sich immer schneller ausbreitende Coronavirus hat die Fußballer des TSV Pansdorf auf den Plan gerufen: Zusammen mit Pönitz TV wurde die Aktion „Kicker-Care Pansdorf“ gestartet: „Unsere Spieler können aktuell nicht trainieren und wollen in der allgemein schwierigen Zeit helfen. Unsere Mannschaft erledigt gerne kostenlos für Sie Ihre Lebensmitteleinkäufe oder ist anderweitig hilfsbereit“, steht auf dem Aufruf, der auf der Facebookseite der 1. Herren veröffentlicht wurde.

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„Wir haben uns entschlossen zu handeln“

„Wir haben uns am Wochenende ausführlich mit der Situation befasst und uns entschlossen, zu handeln. Da ich beruflich im Vertrieb viel mit Österreich und Italien zu tun habe, weiß ich, dass da noch einiges auf uns zukommen kann“, erläutert Helge Thomsen, Trainer der Landesliga-Fußballer, der sich mit seinem Freund Dirk Tostmann von Pönitz TV zusammengesetzt und die Initiative ins Leben gerufen hat. „Unsere Spieler gehören nicht zur Risikogruppe, sie wollen aber helfen und ältere Menschen schützen. Wer zur Risikogruppe gehört oder aus anderen Gründen unsere Hilfe benötigt, kann sich bei uns unter der Telefonnummer 045 04 / 819 87 79 oder per Email an pansdorf@kicker-care.de melden. Zum Schutz können wir aber keine Tätigkeiten mit unmittelbaren Kontakt durchführen.“

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Hoffen, dass sich viele Vereine anschließen

Wichtig ist den Pansdorfern, dass sich viele andere Klubs der Aktion „Kicker-Care“ anschließen: „Die kann man zum Beispiel auch ,Kicker-Care Lübeck’ nennen und vor Ort helfen. Ziel ist, dass sich möglichst viele der Aktion anschließen. Wir stellen unser Knowhow gerne anderen Vereinen zur Verfügung“, sagt Thomsen.

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