03. Januar 2022 / 17:06 Uhr

Überraschung in Wolfsburg: Mbabu ist aus der Dubai-Quarantäne zurück!

Überraschung in Wolfsburg: Mbabu ist aus der Dubai-Quarantäne zurück!

Marcel Westermann
Wolfsburger Allgemeine / Aller-Zeitung
Trainiert wieder beim VfL Wolfsburg: Kevin Mbabu.
Trainiert wieder beim VfL Wolfsburg: Kevin Mbabu. © Roland Hermstein (Archiv)
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Das ging schnell: Kevin Mbabu ist zurück auf dem Trainingsplatz, der Rechtsverteidiger des VfL Wolfsburg hat seine Corona-Quarantäne in Dubai beendet.

Erfreuliche Nachricht beim VfL: Schneller als gedacht ist Kevin Mbabu wieder ins Training eingestiegen. Der Rechtsverteidiger hat seine bereits zweite Corona-Infektion gut überstanden und stand am Montag mit seinen Teamkollegen wieder auf dem Platz. Nicht mit dabei war Josuha Guilavogui, der sich bei der Einheit am Sonntagnachmittag bei einem Zusammenprall mit Felix Nmecha einen Nasenbeinbruch zugezogen hat. Der Franzose wird zum Ende der Woche zurückerwartet, für den Rückrunden-Start am Sonntag (17.30 Uhr) beim VfL Bochum sei er laut Trainer Florian Kohfeldt "ein Thema".

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Es ist nicht einmal eine Woche her, dass der VfL bekannt gegeben hatte, dass sich Mbabu während seines Urlaubs in Dubai mit dem Coronavirus infiziert hatte. Der schweizerische Nationalspieler musste umgehend in Quarantäne, durfte nicht zurück nach Wolfsburg fliegen - doch nun ist er schon wieder dabei. "Die medizinische Abteilung und das Gesundheitsamt haben nach den negativen Tests grünes Licht gegeben", erklärt Kohfeldt das Blitz-Comeback seines Abwehrspielers. "Ich freue mich, dass er wieder da ist." Allerdings habe Mbabu "sechs sehr wichtige Einheiten" nicht mitmachen können, "gerade inhaltlich hat er einiges verpasst", betont Kohfeldt. "Daher ist es gut, dass er jetzt wieder trainieren und das aufholen kann."

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Nach der Genesung Mbabus haben die Wolfsburger mit Dodi Lukebakio (am Donnerstag positiv auf Covid-19 getestet) nur noch einen aktuellen Corona-Fall in ihrem Kader - aber auch bei dem pfeilschnellen Offensivmann könnte es jetzt schnell gehen. "Ich habe ihn für das Bochum-Spiel habe ich ihn noch nicht abgeschrieben", sagt Kohfeldt. Auch in Lukebakios Fall könnten negative Testes die Quarantäne-Zeit verkürzen. Zudem, so Kohfeldt, "hatten beide glücklicherweise keine schwerwiegenden Symptome".

Ebenfalls denkbar ist eine schnelle Rückkehr von Guilavogui. Dem Franzosen gehe es nach der Verletzung "echt gut", so Kohfeldt, "gemessen an dem ersten Gefühl würde ich sogar sagen sehr gut". Der böse Zusammenprall mit Felix Nmecha sei ein Moment gewesen, "in dem die Mannschaft unter Schock stand", schildert der VfL-Trainer, der die Nachmittagseinheit daraufhin umgehend abbrach. Für diesen Schritt habe es mehrere Gründe gegeben: "Einer war, dass die Verletzung ohnehin kurz vorm Ende war", so Kohfeldt. "Viel wichtiger aber war, dass ich das Gefühl hatte, dass die Mannschaft einen kurzen Moment der Sicherheit brauchte, dass es Josh gut geht. Als er mit dem Golf-Cart weggefahren wurde, war allen noch nicht klar, was genau los ist. Und der dritte Grund war, dass wir da knapp zehn Minuten standen und alle kalt waren."

Inzwischen ist klar: Guilavogui hat sich einen Nasenbeinbruch zugezogen. Aber, so Kohfeldt: "Er wird relativ zügig mit einer Maske auf den Platz zurückkehren." Angedacht ist, dass er zum Ende der Woche wieder mit der Mannschaft trainiert. Sollte er am Donnerstag wieder mit dabei sein, dürfte es für das Spiel am Sonntag reichen. "Er ist für das Bochum-Spiel definitiv ein Thema", unterstreicht Kohfeldt.

Und es gibt noch eine gute Nachricht: Aster Vranckx könnte ebenfalls rechtzeitig fit werden. Zunächst hatten Oberschenkelprobleme den 19-Jährigen ausgebremst, derzeit plagen ihn Rückenschmerzen. Auch am Montag war der Belgier noch nicht wieder mit auf dem Platz. Aber Kohfeldt hat Hoffnung: "Bei Aster gehe ich davon aus, dass er zum Kader fürs Bochum-Spiel gehören wird."