17. April 2021 / 17:46 Uhr

Union Berlin in Noten: Die Einzelkritik zum 2:1-Sieg gegen den VfB Stuttgart

Union Berlin in Noten: Die Einzelkritik zum 2:1-Sieg gegen den VfB Stuttgart

David Joram
Märkische Allgemeine Zeitung
Grischa Prömel (2.v.l.) und Christopher Trimmel (r.) gehörten zu den auffälligsten Akteuren der Berliner.
Grischa Prömel (2.v.l.) und Christopher Trimmel (r.) gehörten zu den auffälligsten Akteuren der Berliner. © Getty Images - SPORTBUZZER-Montage
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Der 1. FC Union Berlin siegt mit 2:1 gegen den VfB Stuttgart und feiert den sicheren Klassenerhalt. Matchwinner war Christopher Trimmel, der beide Unioner Tore vorbereitete. Ihn und seine Kollegen hat sich David Joram genauer angeschaut.

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Die Fans des 1. FC Union bewiesen ihr gutes Gespür. „Der Traum von Liga 1 bleibt wahr! Danke an alle im Verein“, hatten sie auf ein großes weißes Stoffbanner gepinselt, das vor dem Heimspiel des Berliner Fußball-Bundesligisten am 29. Spieltag auf der Gegengerade angebracht worden war. Passenderweise hieß der Gast VfB Stuttgart – jener Club, gegen den Union im Mai 2019 den Bundesliga-Traum in der Relegation erst wahr gemacht hatte.

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Anders als beim letzten Stuttgarter Gastspiel im Stadion An der Alten Försterei fielen dieses Mal auch Tore. 2:1 (2:0) gewannen die Berliner, für die Grischa Prömel (20. Minute) und Petar Musa (43.) trafen. Für den VfB war Philipp Förster (48.) erfolgreich. Sportredakteur David Joram hat sich die Berliner im Stadion angeschaut und benotet.

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Die Einzelkritik zum X:X gegen den Borussia Dortmund. Zur Galerie
Die Einzelkritik zum X:X gegen den Borussia Dortmund. ©

Die Partie begann munter. Berliner wie Stuttgarter mühten sich um Spielkultur, passten den Ball eifrig hin und her, nur Torchancen fehlten. Den ersten entschlossenen Spielzug Unions initiierte – ausgerechnet – der frühere Stuttgarter Christian Gentner, der Kapitän Trimmel auf die Reise schickte, dessen Flanke Grischa Prömel zur Führung verwertete. „Jungs, weiter, weiter“, rief Unions Trainer Urs Fischer seiner Elf zu – und die gehorchte. Musa erhöhte kurz vor der Pause aus kurzer Distanz, wieder hatte Trimmel assistiert.

Die in der ersten Halbzeit äußerst harmlosen Stuttgarter starteten immerhin prächtig in den zweiten Durchgang. Förster nutzte die fehlende Orientierung in der Berliner Abwehr und verkürzte auf 1:2. Der VfB war nun besser im Spiel, kam aber nur sporadisch zu Torchancen. Doch weil Union die Vorentscheidung verpasste, blieb es bis zum Ende spannend. Das bessere Ende hatten aber wie schon beim letzten VfB-Gastspiel in Köpenick die Hausherren. Nun lebt der Traum weiter – jener vom Europacup.