30. Oktober 2021 / 19:04 Uhr

Union Bestensee gewinnt dank Doppelschlag von Gustav Lemke Prestigeduell gegen Eintracht Königs Wusterhhausen (mit Galerie)

Union Bestensee gewinnt dank Doppelschlag von Gustav Lemke Prestigeduell gegen Eintracht Königs Wusterhhausen (mit Galerie)

Kevin Päplow
Märkische Allgemeine Zeitung
Union Bestensee
Junge lass dich herzeln. Gustav Lemke (m.) wird von seinen Mitspielern nach seinem Doppelpack gefeiert. © Kevin Päplow
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Landesklasse Ost: Am Todnitzsee entscheidet Union Bestensee gegen Eintracht Königs Wusterhausen eine umkämpfte Partie für sich.

Grün-Weiß Union Bestensee - FSV Eintracht Königs Wusterhausen 3:1 (2:0). Tore: 1:0 Gustav Lemke (13.), 2:0 Gustav Lemke (20.), 2:1 Nico Engelage (45.), 3:1 Tobias Skiba (49.).

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Das von allen beteiligten Akteuren in beiden Vereinen so ersehnte Prestigeduell zwischen Grün-Weiß Union Bestensee und dem FSV Eintracht Königs Wusterhausen am zehnten Spieltag in der Landesklasse Ost gewinnen die Hausherren mit 3:1. 120 Zuschauer sahen auf dem Sportplatz am Todnitzsee einen durchwachsenen, aber feurigen Beginn. Nach guten Versuchen von Gustav Lemke auf Bestenseer Seite und Nico Engelage für die Gäste, jubelten die Fans der Heimmannschaft zuerst.

Auf der rechten Außenbahn setzte sich Paul Ludwig durch und spielte Gustav Lemke frei. Der wendige Torjäger vernaschte auf engem Raum drei Verteidiger, stand plötzlich vor Eintracht-Keeper Rosenow und schob die Kugel mit dem Außenspann zum 1:0 ins lange Eck. Sein zweiter Treffer war ähnlich abgebrüht. Lemke schloss einen schnellen Konter ab, als er seinem Bewacher Benjamin Beutke entwischte und erneut Rosenow nur zweiter Sieger war.

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In Bildern: Union Bestensee gewinnt das Prestigeduell gegen Eintracht KW mit 3:1.

Mit 3:1 gewinnt Union Bestensee (orangene Trikots) das Derby gegen Eintracht KW. Zur Galerie
Mit 3:1 gewinnt Union Bestensee (orangene Trikots) das Derby gegen Eintracht KW. © Kevin Päplow

Bis zum Tor der Eintracht war diese im Angriff nicht wirklich präsent. Der harmlose Kopfball von Daniel Gensigk war noch am gefährlichsten. Umso überraschender fiel der Anschlusstreffer von Nico Engelage, der von einem Fehlpass durch Felix Franik auf Tobias Skiba profitierte, den Turbo einlegte und Union-Torwart Deutzer keine Chance ließ. KW kam geschlossen mit neuem Mut aus der Kabine und wollte nun mehr. Björn Beutkes Freistoß, den Stefan Deutzer entschärfte und der Kopfball von Elvis Amabo knapp am Kasten vorbei, ließen den eigenen Anhang hoffnungsvoll aufhorchen.

Doch über vier Stationen spielte sich Union wieder vor das Tor der Eintracht und stellte den alten Vorsprung wieder her. Tobias Skiba ließ Christopher Rosenow keine Abwehrchance. Schiedsrichter Hans-Peter Bienia stand nun im Fokus. Erst gab er das Tor von Paul Ludwig zum vermeintlichen 4:1 wegen eines Handspiels nicht und dann wurde es ruppig. Er und seine Assistenten waren nun in vielen Situationen gefragt, um das Spiel zu beruhigen, was nur bedingt gelang. Unrühmlicher Abschluss einer hektischen Schlussphase, war der Platzverweis von Björn Beutke, der sich die Ampelkarte wegen Meckern einhandelte.

Bedient war demzufolge auch der Trainer der Eintracht. „Das war eine peinliche Vorstellung. Wenn man ein Derby ziehen will, darf man so nicht auftreten“, ist das kurz und bündige Fazit von Noro Schwarz. Thomas Niesler war trotz des Sieges nicht ganz zufrieden mit dem Spiel seiner Jungs. „Phasenweise haben wir das sehr gut gespielt. Haben dann aber auch nachgelassen. Was wir können, haben wir beim 2:0 gesehen. Wir spielen vier Pässe bis zum Torerfolg. In der zweiten Halbzeit wussten wir, dass KW nochmal mit Druck kommen wird. Spielerisch waren wir aber weiter überlegen und hätten vielleicht noch mehr Tore machen müssen. Der Sieg war verdient heute“, so der Trainer von Union Bestensee.