26. Juli 2021 / 14:39 Uhr

Verstärkung für SV Todesfelde: Niklas Sabas kommt von Barmbek-Uhlenhorst

Verstärkung für SV Todesfelde: Niklas Sabas kommt von Barmbek-Uhlenhorst

Finn Hofmann
Lübecker Nachrichten
SV Todesfeldes neuer Abwehrmann Niklas Sabas spielt zum ersten Mal in seiner Laufbahn für einen Verein aus Schleswig-Holstein.
SV Todesfeldes neuer Abwehrmann Niklas Sabas spielt zum ersten Mal in seiner Laufbahn für einen Verein aus Schleswig-Holstein. © SV Todesfelde/Sönke Ehlers
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Mit dem 28-jährigen Ex-Kapitän des HSV Barmbek-Uhlenhorst verstärkt der Oberligist seine Defensive. 

Nach dem Abgang von Innenverteidiger Lennard Koth (wechselt zum Verbandsligisten SC Rönnau) konnte Todesfelde mit Niklas Sabas den erhofften adäquaten Ersatz an Land ziehen. Koth, der den SVT viele Jahre als Kapitän auf den Platz führte, hinterlässt nicht nur sportlich eine Lücke, sondern auch charakterlich. Beide Lücken könnte Sabas, der bei „BU“ ebenfalls die Binde trug, schließen.

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Gemeinsame Anreise mit Torwart Lukas Benner

Der Kontakt kam über „Tofe“-Keeper Lukas Benner, der zuletzt bei BU unter Vertrag stand und im Sommer zurück wechselte, zustande. Beide wollen künftig eine Fahrgemeinschaft aus Hamburg bilden. Benner: „Als ich hörte, dass es bei BU ein paar ungünstige Umstände gibt, fragte ich bei Niklas nach, wie es um ihn steht. Ich fragte „Trammer“ (Teamchef Sven Tramm, Anm. d. Red.), ob wir auf der Position noch Verstärkung bräuchten. Er wollte ihn kennenlernen. Niklas ist menschlich sensationell und sportlich ein absoluter Mehrwert. Er paart Erfahrung mit absolutem Siegeswillen. Genau das brauchen wir auf der Position.“

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"Er packt mit an und man merkt, dass er in Hamburg Kapitän war"

Seit knapp vier Wochen trainiert Sabas schon mit beim frischgebackenen Kreispokalsieger. „In den ersten Trainingseinheiten ist uns Niklas positiv aufgefallen und hat sich schnell in die Mannschaft integriert. Er packt mit an und man merkt, dass er in Hamburg Kapitän war“, urteilt Teamchef Sven Tramm bereits nach wenigen Tagen Zusammenarbeit. Serkan Rinal, Sportlicher Leiter der Blau-Gelben ergänzt: „Er bringt einen großen Erfahrungsschatz mit und ist eine weitere Verstärkung für unsere Defensive. Wir hoffen, dass Niklas seine Erfahrung auch an unsere jüngeren Spieler übertragen kann.“

Niklas Sabas fühlt sich in ländlicher Atmosphäre wohl

Der Spieler selbst schwärmt bereits jetzt von seinem neuen Klub. „Mein erster Eindruck ist absolut positiv. Es gibt viele herzliche Menschen auch rund um die Mannschaft herum. Ich schätze diesen Dorfcharakter. Dazu ist sportlich einfach Feuer drin. Das ist, was ich wollte“, betont er gegenüber dem LN-Sportbuzzer.

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91 Oberliga-Einsätze stehen in seiner Vita

91 Mal stand Sabas für BU und den Wedeler TSV in der Hamburger Oberliga auf dem Platz. Davor spielte er unter anderem bei Eintracht Cuxhaven, Osterholz-Scharmbeck und in der Jugend des VfB Oldenburg. Der SVT ist seine erste Station im schleswig-holsteinischen Fußball. „Todesfelde bietet mir die Möglichkeit, noch einmal ordentlich anzugreifen und ambitionierten Fußball zu spielen. Zudem ist auch die Flens-Oberliga ein neuer Reiz, da ich bisher noch nie in Schleswig-Holstein gespielt habe“, so Sabas, der als operationstechnischer Assistent in einem Hamburger Krankenhaus arbeitet.

Drei neue Abwehrleute für den SV Todesfelde

Der 1,88 Meter große Sabas ist der dritte Defensiv-Neuzugang des Vereins. Zuvor wechselten bereits Hasan Yilmaz (USC Paloma) und Arne Böttcher (U19 VfB Lübeck) an die Dorfstraße.

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