21. August 2020 / 00:20 Uhr

VfB Kiel schlägt die SV Friedrichsort deutlich

VfB Kiel schlägt die SV Friedrichsort deutlich

Jan Claas Harder
Kieler Nachrichten
Spielszene zwischen dem VfB Kiel und der SV Friedrichsort.
Spielszene zwischen dem VfB Kiel und der SV Friedrichsort. © Andre Haase
Anzeige

Im Rahmen eines Testspiels standen sich die Kreisligisten VfB Kiel und SV Friedrichsort am Donnerstagabend gegenüber. Der VfB konnte hierbei seine offensiven Qualitäten unter Beweis stellen und das Duell am Ende mit 7:2 für sich entscheiden.

In der Anfangsviertelstunde begegneten sich beide Teams noch auf Augenhöhe. Die SVT hatte sogar ein Chancenplus. Carlos Schulz verpasste nach einer Ecke nur knapp und ein Freistoß von Daniel Kranz knallte ans Gebälk. Die dritte Gelegenheit des SVT führte dann jedoch zum Erfolg: Kranz steckte durch auf Yusuf Eser, der die Gäste in Führung brachte.

Anzeige
Mehr Fußball aus der Region

Der VfB kam bis zu diesem Zeitpunkt noch nicht zum Torabschluss, doch dies sollte sich in der Folgezeit radikal ändern. Wesentlich daran beteiligt war Neuzugang Marc Zeller, der seine Qualitäten innerhalb von nur wenigen Minuten zum Ausdruck bringen konnte. Erst bereitete er den Ausgleich durch Kevin Hopp vor, dann konnte sich der Routinier trotz Bedrändnis auf engten Raum behaupten und das Spielgerät über SVT-Keeper Michael Anderer zum 2:1 ins Tor befördern. Kurze Zeit später konnte der VfB nach einem verwandelten Strafstoß erneut jubeln und wieder war Zeller wesentlich beteiligt, da dieser zuvor regelwidrig zu Fall gebracht wurde. Das in der Entstehung schönste Tor des Abends war jedoch Christian Wittstock vorbehalten, der sich energisch über die linke Seite nach vorne tankte, einen Doppelpass spielte und das 4:1 erzielte.

Stimmt ab! Wer macht das Rennen in der Fußball-Kreisliga Mitte-Ost?

Anzeige
Mehr anzeigen

In der zweiten Hälfte blieb der VfB das tonangebende Team. Nach einem Eckball erzielte der eingewechselte Christopher Wurr ein absolutes Traumtor. Vom SVT kam offensiv nicht mehr viel. Dennoch konnten die Gäste vom Elfmeterpunkt noch auf 2:5 verkürzen. Alexander Block verwandelte diesen sehr souverrän. Deutlich gefährlicher blieb jedoch der VfB, der durch Wurr wieder erhöhte und dann durch Jannik Dodt, der eine schöne Kombination abschloss, den 7:2-Endstand markieren.

Je länger das Spiel andauerte, desto mehr musste der Zuschauer feststellen, dass die Akteure auf dem Rasen zunehmend die falschen Entscheidungen trafen, Fehlpässe spielten oder das optimale Timing vermissen ließen, doch über diese Defizite konnte VfB-Coach Matthias Liebal problemlos hinwegsehen:„Das war unser erster Test. Da kann man nicht erwarten, dass alles völlig rund läuft. Ich habe aber auch viele Dinge gesehen, die mir richtig gut gefallen haben.“