27. Februar 2021 / 19:28 Uhr

VfB Lübeck in der Einzelkritik nach 1:2 in Halle

VfB Lübeck in der Einzelkritik nach 1:2 in Halle

Jürgen Rönnau
Lübecker Nachrichten
Julian Derstroff dreht jubelnd ab, hat soeben zum 2:0 für Halle getroffen. Mirko Boland konnte den Schuss nicht verhindern, der für Keeper Lukas Raeder unhaltbar war. 
Julian Derstroff dreht jubelnd ab, hat soeben zum 2:0 für Halle getroffen. Mirko Boland konnte den Schuss nicht verhindern, der für Keeper Lukas Raeder unhaltbar war.  © PICTURE POINT
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Wieder hat der VfB Lübeck engagiert versucht, Punkte im Abstiegskampf in der 3. Liga zu gewinnen, hat sich in Halle auch von der Riedel-Affäre unbeeindruckt gezeigt – aber wieder hat es nicht geklappt. Weil’s mal vorn und mal hinten nicht reicht, wie der LN-Check zeigt.

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Engagement kann man dem VfB Lübeck nicht absprechen im Abstiegskampf, auch das Thema Riedel hatten die Spieler in Halle offenbar ausgeblendet – und der Gegner war nicht gerade übermächtig. „Einsatz und Leidenschaft haben gestimmt“, sagte Trainer Rolf Landerl, der sich zudem für den „Schulterschluss“ durch die grün-weißen Fans bedankte, die der Mannschaft vor dem Spiel Mut-Mach-Messages geschickt hatten. Ärgerlich, fand er, dass man beim 1:2 wieder zwei Tore nach Standards kassiert hat, bedenklich, dass so wenige VfB-Aktionen bis in des Gegners Strafraum getragen werden. Nur einmal klappte das perfekt, als Elsamed Ramaj einen Konter zum 1:2 abschloss. So waren die Grün-Weißen in Halle drauf. Lest die Einzelkritik bis 20.19 Uhr kostenlos hier.