28. Februar 2022 / 12:21 Uhr

VfB Lübecks U19 zieht ins Landespokal-Halbfinale ein

VfB Lübecks U19 zieht ins Landespokal-Halbfinale ein

Hendrik König
Lübecker Nachrichten
Gianluca Messina hatte mit seinen drei Treffern gegen den TSV Kropp maßgeblichen Anteil am Weiterkommen des VfB Lübeck.
Gianluca Messina hatte mit seinen drei Treffern gegen den TSV Kropp maßgeblichen Anteil am Weiterkommen des VfB Lübeck. © Agentur 54°
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Dreierpack Gianluca Messina! Die A-Jugend des VfB Lübeck behielt gegen Oberligist TSV Kropp eindeutig die Oberhand. Marc Fischer: "Meine Jungs sind auf einem guten Weg und bereit für den Rückrundenstart in der Liga." Am Sonntag geht es im Abstiegskampf der Regionalliga Nord gegen den Niendorfer TSV - einen echten Kontrahenten um den Ligaverbleib.

Eigentlich war die Viertelfinal-Partie der A-Jugend des VfB Lübeck beim TSV Kropp schon für ein Wochenende zuvor datiert. Doch der Dauerregen und die damit verbundenen Wassermassen brachten die Sportanlage an der Norderstraße in einen schier unbespielbaren Zustand, sodass an ein Zustandekommen des Landespokal-Viertelfinals nicht zu denken war. Nun fand das Duell der Hansestädter mit dem Achten der Oberliga Schleswig-Holstein am frühen Sonntagnachmittag statt. Mit einem glatten 4:0-Erfolg setzte sich die Truppe von Marc Fischer durch und machte somit den Einzug in die Runde der besten Vier perfekt.

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Starker Auftakt in Hälfte Zwei

Fast eine halbe Stunde dauerte es, bis Gianluca Messina den Torreigen in der 29. Minute zugunsten der Gäste eröffnete. Der Mann mit der Nummer 20 auf seinem Rücken war es auch, der unmittelbar vor dem Seitenwechsel für das wichtige 2:0 aus grün-weißer Sicht sorgte (45.). Wahrscheinlich spielentscheidend war schließlich, dass der Lohmühlen-Nachwuchs hellwach aus den Katakomben kam und in der Frühphase der zweiten Hälfte nachlegte - und das gleich doppelt. Nach dem 3:0 durch Ben Hirsching (48.) machte Gianluca Messina (57.) seinen Dreierpack perfekt. Nachdem man mit vier Toren Vorsprung die Tür in Richtung Halbfinale ganz weit aufgestoßen hatte, ermöglichte Fischer vier eingewechselten Akteuren Spielpraxis. Neben dem VfB haben sich bereits Holstein Kiel (2:0 gegen den SV Eichede) sowie der JFV Lübeck (5:0 beim TSV Bargteheide) für die nächste Runde qualifiziert. Das Duell zwischen dem Heider SV und dem SC Weiche Flensburg wurde noch nicht datiert. Klar ist dennoch, dass es im Halbfinale gegen Bundesligist Holstein Kiel geht, ein echter Brocken also.

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Coach Marc Fischer zum Spiel: "Nach einem anfänglichen Abtasten, wo der klassenniedrigere Gegner natürlich versucht keine Lücken zuzulassen, kamen wir nach und nach besser in die Partie. Wir haben das richtige Rezept gefunden, Räume zu öffnen und die dann auch genutzt. Insgesamt war es dann zwar kein Feuerwerk, aber eine sehr reife Leistung, wo wir viele Abläufe schon deutlich besser umgesetzt haben als in der Hinrunde. Meine Jungs sind auf einem guten Weg und bereit für den Rückrundenstart in der Liga." Die Mannschaft, die sich in der Regionalliga auf Platz Sieben - und somit dem letzten Rang - befinden, steigen am kommenden Sonntag (14.00) Uhr mit einem Heimspiel gegen Niendorf in die Rückrunde. Der NTSV hat sieben Punkte auf dem Konto und steht auf Rang Vier. Das zeigt, wie eng es in diesem Jahr in dieser Liga zugeht. Man hat den Klassenerhalt also absolut noch in der eigenen Hand.

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