13. Januar 2019 / 17:01 Uhr

VfL Nauen: Maciej Waskowski zeigt sich treffsicher (mit Galerie)

VfL Nauen: Maciej Waskowski zeigt sich treffsicher (mit Galerie)

Mirko Jablonowski
Märkische Allgemeine Zeitung
Chemie Premnitz (in schwarz) konnte sich gegen Nauen in der Gruppenphase mit 2:1 durchsetzen.
Maciej Waskowski (r.), erzielte beim Turnier in Premnitz gleich sechs Treffer. © Christoph Laak
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Hallenfußball: Team von Trainer Jethro Reinhardt belegt beim Turnier des TSV Chemie Premnitz den vierten Platz.

Die Landesklasse-West-Fußballer des VfL Nauen waren am vergangenen Samstag beim Rampf-Bau-Cup des Landesliga-Nord-Vertreters TSV Chemie Premnitz gefordert. Am Ende belegte die Mannschaft von Trainer Jethro Reinhardt den vierten Platz. „Die Jungs haben Spaß gemacht, das Turnier hat Spaß gemacht – das war eine runde Sache“, zeigte sich der Coach durchaus zufrieden. „Natürlich ist es etwas ärgerlich, dass es am Ende nicht zum Finaleinzug gereicht hat – das haben wir uns aber selbst zuzuschreiben.“

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Im ersten Spiel des Abends bekamen es die Funkstädter direkt mit dem Gastgeber und späteren Turniersieger aus Premnitz zu tun und kassierten eine knappe 1:2-Auftaktniederlage. In den weiteren drei Vorrundenspielen der Gruppe A setzte sich der Tabellendritte der Landesklasse West gegen den Landesligisten FC Stahl Brandenburg (3:2), den Kreisliga-A-Vertreter SV Rhinow/Großderschau (2:1) und dessen Ligarivalen Mögeliner SC 1913 (5:0) durch.

Somit sichern sich die Hausherren den von der MAZ gesponsorten Siegerpokal.

Chemie Premnitz (in schwarz) konnte sich gegen Nauen in der Gruppenphase mit 2:1 durchsetzen. Zur Galerie
Chemie Premnitz (in schwarz) konnte sich gegen Nauen in der Gruppenphase mit 2:1 durchsetzen. © Christoph Laak

Gegen den MSC wusste vor allem der polnische Angreifer Maciej Waskowski zu überzeugen und erzielte in diesem Spiel vier seiner insgesamt sechs Turniertreffer. Der 25-Jährige schloss sich dem VfL vor der Saison an und geht wie Christopher Wiese eigentlich in der zweiten Mannschaft des Vereins in der 2. Kreisklasse A auf Torejagd. „Beide wussten absolut zu überzeugen“, lobte Jethro Reinhardt die beiden Kicker. „Maciej ist perspektivisch sicherlich auch ein Spieler für die erste Mannschaft.“

Mit neun Punkten und dem gegenüber dem FC Stahl Brandenburg besseren Torverhältnis zog das VfL-Team ins Halbfinale ein und sah dabei bis kurz vor Schluss bei einer 2:0-Führung gegen den FSV Havelberg wie der sichere Sieger aus. „Dann hat uns ein kleiner Arroganzanfall leider die Finalteilnahme gekostet“, so Reinhardt, dessen Team sich seiner Sache zu sicher war und dem FSV am Ende nach Penaltyschießen den Vortritt lassen musste. „Da gingen die Köpfe natürlich runter und die Luft war ein wenig raus“, wollte Reinhardt die 2:6-Niederlage im Spiel um Platz drei gegen den SV Empor Schenkenberg (Kreisoberliga) nicht überbewerten.

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Montagabend bittet er seine Schützlinge zum Trainingsauftakt. Externe Zu- oder Abgänge gibt es nicht zu vermelden. Mit Stürmer Toni Hänsel und Timm Klatt stehen zwei Langzeitverletzte aber wieder zur Verfügung. Zudem schließt sich Erik Hanitzsch, der in den vergangenen drei Jahren wegen seiner Ausbildung bei der Polizei pausierte, dem VfL wieder an. „Die drei machen uns qualitativ auf jeden Fall besser. Hanitzsch habe ich schon im Nachwuchs trainiert – der ist eine Granate“, freut sich Reinhardt über die Rückkehr des Trios.