05. Januar 2018 / 14:06 Uhr

VfL Wolfsburg: Was macht Sportdirektor Rebbe noch auf dem Transfermarkt?

VfL Wolfsburg: Was macht Sportdirektor Rebbe noch auf dem Transfermarkt?

Redaktion Sportbuzzer
RedaktionsNetzwerk Deutschland
Wolfsburgs Sportdirektor Olaf Rebbe lässt nach wie vor offen, ob der VfL nochmal auf dem Transfermarkt zuschlägt.
Wolfsburgs Sportdirektor Olaf Rebbe lässt nach wie vor offen, ob der VfL nochmal auf dem Transfermarkt zuschlägt. © Hermstein
Anzeige

Mit Josip Brekalo hat der VfL im Winter erst einen Spieler dazugewonnen - und das war nicht mal ein neuer Profi, sondern einer, der vorzeitig von seiner Leihe an den VfB Stuttgart zurückgekehrt ist. Der Flügelspieler hat bei den Schwaben zwar Bundesliga-Luft geschnuppert, das Problem auf den Außen des Wolfsburger Fußball-Bundesligisten wird er aber wohl nicht lösen können. Verstärkung wäre dringend notwendig, Sportdirektor Olaf Rebbe lässt aber nach wie vor offen, ob etwas passiert.

Anzubahnen, scheint sich in Sachen Neuzugängen beim VfL vorerst nichts. Das heißt aber nicht, dass der VfL bis Ende Januar gar nichts mehr macht. "Transferaktivitäten gehören in einer Transferphase immer dazu, das ist ganz klar. Aber ich kann jetzt noch nicht sagen, ob wir in den nächsten sieben Tagen etwas oder nichts machen", sagt Rebbe und fügt hinzu: "Wir konzentrieren uns jetzt erst mal auf den Kader, den wir zusammen haben. In erster Linie geht es darum, noch enger zusammenzurücken." Und das tun die Wolfsburger aktuell im Trainingslager in Marbella, wo sie viel Zeit miteinander verbringen, sowohl auf als auch neben dem Trainingsplatz. Die Stimmung sei gut, so Rebbe. "Die Mannschaft ist konzentriert und alle haben sich fürs neue Jahr viel vorgenommen. Wir haben hier hervorragende Bedingungen, ein gutes Klima und sensationalle Platzverhältnisse."

Anzeige
Mehr zum VfL Wolfsburg

Einzig und allein mit dem Zusammenrücken, werden aber noch keine Spiele gewonnen. Auch die Qualität auf dem Rasen muss stimmen und da gibt es auf den Flügeln auf jeden Fall noch Luft nach oben. Auch, weil mit PG Ntep ein Wolfsburger den VfL noch verlassen könnte. Mehrere Vereine aus Frankreich, darunter der AS St. Etienne und der OGC Nizza, aber auch Klubs aus England sollen den Tempospieler ins Visier genommen haben. "Das Interesse ist mir nicht bekannt", sagt Rebbe. "Aktuell gibt's in Sachen Abgängen nichts Neues. Das wird von unserer Seite auch nicht fokussiert." Das gilt auch für Marvin Stefaniak und Kaylen Hinds, die unter Trainer Martin Schmidt bisher keine Rolle gespielt hatten. Gespräche werden zwar mit allen Spielern geführt, ungewöhnlich ist das aber nicht. Rebbe betont: "Es ist noch nicht passiert, dass ein Spieler auf mich zugekommen ist, und gesagt hat, dass er weg möchte."

So lief der zweite Trainingstag des VfL Wolfsburg. Zur Galerie
So lief der zweite Trainingstag des VfL Wolfsburg. © Hermstein

Es bleibt spannend, was beim VfL in diesem Winter noch passiert. "Der große Umbruch ist nicht geplant. Ich habe immer gesagt, es kann Verschiebungen geben", sagt Rebbe und lässt einen interessanten Satz folgen. Während er sich eingangs auf die kommenden sieben Tage bezogen hatte, sagte der 39-Jährige dann: "Ich kann nicht sagen, ob wir noch zwei Transfers tätigen oder einen." Von keinem Transfer sprach der Sportdirektor nicht. "Die Außenbahn kann das einzige Thema sein. Aber wir wollen nur etwas machen, wenn es uns besser macht", betont Rebbe jedoch weiter.