28. Oktober 2019 / 10:14 Uhr

VfR Neumünster entführt einen Punkt vom Spitzenreiter TSV Pansdorf

VfR Neumünster entführt einen Punkt vom Spitzenreiter TSV Pansdorf

Andrè Haase
Kieler Nachrichten
Mika Alexander Hirsch (li., hier gegen TSV Klausdorf) besorgte im Spiel gegen Spitzenreiter TSV Pansdorf den 1:1-Ausgleichstreffer für den VfR Neumünster.
Mika Alexander Hirsch (li., hier gegen TSV Klausdorf) besorgte im Spiel gegen Spitzenreiter TSV Pansdorf den 1:1-Ausgleichstreffer für den VfR Neumünster. © Sönke Ehlers
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In der Fußball-Landesliga Holstein hat Aufsteiger SVE Comet Kiel einen Lauf. Mit dem 2:0-Sieg im Ostuferderby gegen den TSV Klausdorf landeten die Kieler den dritten Sieg in Folge und kletterten auf Platz sechs. Gut dabei ist auch Neuling SV Tungendorf, der nach dem 3:2 beim TSV Travemünde auf Platz neun liegt. Aufhorchen ließ der VfR Neumünster mit einem 1:1 bei Spitzenreiter TSV Pansdorf. Der Heikendorfer SV verlor indes durch das 0:1 gegen den Büchen-Siebeneichener SV den Anschluss zur Tabellenspitze.

SVE Comet Kiel – TSV Klausdorf 2:0

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Klickt euch durch die Fotos zum Landesliga-Derby zwischen dem SVE Comet Kiel und dem TSV Klausdorf:

Comets Jan-Wilhelm Schwaberau (mi.) spielt den Ball an Tobias Skoruppa (li.) vorbei. Zur Galerie
Comets Jan-Wilhelm Schwaberau (mi.) spielt den Ball an Tobias Skoruppa (li.) vorbei. ©

TSV Pansdorf – VfR Neumünster 1:1

Nach dem überraschenden Trainerwechsel (Abdulselam Yilmaz für Jörg Zenker) unter der Woche kehrten die Veilchen mit einem verdienten Punkt vom Tabellenführer zurück. Joel Denker brachte den heimstarken Favoriten in der 18. Minute in Front, doch die Lila-Weißen steckten nicht auf. VfR-Mittelfeldakteur Alexander Hirsch (76.) konnte in der zweiten Halbzeit den verdienten Ausgleich erzielen. Zwar besaßen beide Teams Möglichkeiten auf das 2:1, doch es blieb beim leistungsgerechten Remis, denn auf VfR-Seite vergaben Tarik Alioua (79., 81., 90.), Marcel Stoltenberg (88.) und Lonas Kruse (90.) im Minutentakt. „Es war von unserer Seite gerade in der zweiten Halbzeit ein ansehnliches Spiel. Leider haben wir den Sack nicht zumachen können“, trauerte VfR-Torjäger Tarik Alioua den vergebenen Chancen nach.

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Heikendorfer SV – Büchen-Siebeneichener SV 0:1

„Hätten wir heute einen Torjäger gehabt, hätten wir dieses Spiel gewonnen“, meinte ein enttäuschter HSV-Trainer David Lehwald. Zu Recht: Die Heikendorfer vergaben gleich vier 100-prozentige Torchancen. Zunächst lief Leon Prüßmann 30 Meter allein auf das Gäste-Tor zu, vergab dann aber kläglich, als er den Torwart anschoss (30.). Dann ließen Yannick Mennken, der gleich zweimal aus drei Metern den Ball nicht ins Tor bekam (48., 63.), und Premton Jasari, der nach einem Alleingang am Tor vorbeischoss (53.), beste Möglichkeiten aus. Büchen dagegen hatte nur eine Chance und traf durch Christian Märkert zum 1:0-Sieg (41.). „Wir haben wirklich gut gespielt, und Siebeneichen hat nach der Führung leidenschaftlich verteidigt. Es bringt aber alles nichts, wenn man so gute Chancen nicht nutzt. Dann spiele ich lieber nicht ganz so gut, mache aber dafür diese klaren Chancen rein“, resümierte Lehwald.

(Michael Felke)

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Landesliga: Comet Kiel - TSV Klausdorf

TSV Travemünde – SV Tungendorf 2:3

„Das war ein immens wichtiger Sieg“, sagte SVT-Coach Marco Frauenstein nach dem Auswärtscoup. Julien Huber (26.) brachte die Tungendorfer in Führung, die Marc-Flemming Schillmann zwölf Minuten später ausglich. Kurz vor der Pause war es erneut Huber, der auf 2:1 erhöhte. „Trotzdem war ich mit der Leistung meiner Jungs bis dahin nicht ganz einverstanden. Wir haben im Zentrum nicht gut agiert, Travemünde hatte ein optisches Übergewicht“, meinte Frauenstein. In den zweiten 45 Minuten kontrollierten die Gäste die Partie. Folgerichtig fiel das 3:1 durch Kapitän Andreas Stölting (70.). „Das tat unserem Spiel sichtlich gut“, sagte Frauenstein, der in der Nachspielzeit noch den Anschlusstreffer von Andreas Nielsen (90.+3.) notierte. „Unser Keeper Linus Waldeck hat uns in der ersten Hälfte beim Stand von 1:1 durch zwei tolle Paraden im Spiel gehalten. Das war wichtig“, lobte Frauenstein seinen Schlussmann.

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