01. August 2021 / 13:05 Uhr

VfR Todendorf holt ehemaligen U17-Bundesligaspieler aus Hamburg

VfR Todendorf holt ehemaligen U17-Bundesligaspieler aus Hamburg

Hendrik König
Lübecker Nachrichten
von links: Christoph Möller, Ercan Kaynar, Maximilian Müller-Ahrens, Trainer Sebastian Olk
von links: Christoph Möller, Ercan Kaynar, Maximilian Müller-Ahrens, Trainer Sebastian Olk © VfR Todendorf
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Der neue Spielmacher des VfR kann auf eine erstklassige fußballerische Ausbildung zurückblicken und kehrt nach berufsbedingter Auszeit wieder auf den Platz zurück. Darüber hinaus sind zwei Neue im Team, die mit dem Umfeld bereits bestens vertraut sind.

Vor zwei Monaten präsentierte Kreisligist VfR Todendorf mit Sebastian Olk und Kai Schneegaß, die bereits viele Jahre zusammen für verschiedene Jugendteams des SSC Hagen Ahrensburg an der Seitenlinie standen, ein neues Trainerduo für die Spielzeit 2021/2022. Somit konnte der Dorfklub schnell auf das Ausscheiden des bisherigen Coaches Sven Reddersen reagieren und sieht sich gut aufgestellt. Auf Nachfrage bezüglich des Themas Neuzugänge für den Ligakader äußerte sich Olk Ende Mai wie folgt: "Wir führen derzeit das ein oder andere Gespräch mit möglichen Neuzugängen. Jedoch werden es wenn dann nur einzelne externe Spieler sein, die sich schnell in das funktionierende Mannschaftsgefüge integrieren können und dem Team auch in der Entwicklung weiterhelfen."

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Ercan Kaynar dürfte mit seiner Spielübersicht punkten

Nun können die Stormarner zum Beginn des Monats August Vollzug vermelden und gleich drei neue Spieler in ihren Reihen begrüßen. Ein interessanter Spieler, wenn man auf die fußballerische Vita schaut, ist Ercan Kaynar. Der heute 27-Jährige galt in der Jugend als großes Talent. 2010/2011 war er Stammspieler der B-Jugend von Concordia Hamburg. Für die Hansestädter lief er 21 Mal in der U17-Bundesliga auf. Anschließend kickte er für Bergedorf 85 und Hamm United in der Landesliga Hammonia, traf in 46 Einsätzen fünf Mal. 2018 verließ Kaynar Hamm, um sich dem WSV Tangstedt anzuschließen. Zuletzt musste er seine Laufbahn aufgrund beruflicher Verpflichtungen jedoch unterbrechen. Er ist ein zentraler Mittelfeldmann und dürfte dem Spiel des VfR definitiv mehr Kreativität verleihen.

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Maximilian Müller-Ahrens nach jahrelangem Verletzungspech wieder mittendrin statt nur dabei - auch Christoph Möller ist zurück beim VfR Todendorf

Zwei weitere Fußballer freuen sich, wieder Teil der Blau-Roten zu sein. Zum Einen kehrt Maximilian Müller-Ahrens wieder auf den Rasen zurück. Der 24-Jährige, der Zweiter Vorsitzender des Vereins ist, wurde immer wieder von langwierigen Verletzungen geplagt, die ihm ein Auflaufen für lange Zeit unmöglich machten. Aufgrund seiner Funktion war der direkte Draht zur Mannschaft aber natürlich immer gegeben, sodass er diesbezüglich keine Anlaufzeit benötigen wird. Zum Anderen freuen sich die Todendorfer über einen weiteren Rückkehrer. Christoph Möller ist nämlich wieder da. Der 32-Jährige hatte seine Schuhe eigentlich vor zwei Jahren an den Nagel gehängt, jedoch zwischenzeitlich wieder neue Motivation gefunden, das Comeback zu wagen. Bereits in den ersten Vorbereitungsspielen konnte er zeigen, dass er sowohl im zentralen Mittelfeld als auch auf der Außenbahn eine Verstärkung für die Mannschaft ist. "Alle Drei passen auch charakterlich perfekt in die Truppe. Wir freuen uns, dass wir sie sowohl von der Mannschaft als auch von unserem Konzept überzeugen konnten und wir gemeinsam die neue Saison bestreiten werden", so Trainer Sebastian Olk, der auf einen 22-köpfigen Kader zurückgreifen kann.

Platz Vier beim 23. Raiba-Cup - nächster Test gegen den SV Wahlstedt

Zuletzt nahm der VfR Todendorf am Raiba-Cup des Bargfelder SV teil. Nachdem man hinter dem späteren Turniersieger TSV Bargteheide Gruppenzweiter wurde, unterlag man Verbandsligist SSV Pölitz gestern mit 3:5. Der nächste Test steigt am kommenden Sonntag. Dann empfängt man um 15.00 Uhr den SV Wahlstedt, ehe am 10. August in der ersten Runde des Kreispokals der Gegner FSG Südstormarn heißt. Liga-Auftakt ist am 29. August daheim gegen die SG Wentorf-S./Schönberg.

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