28. Januar 2022 / 17:09 Uhr

Vor Derby gegen Gotha: Trotz Druck bleibt der GSVE Delitzsch gelassen

Vor Derby gegen Gotha: Trotz Druck bleibt der GSVE Delitzsch gelassen

Christian Dittmar
Leipziger Volkszeitung
Der GSVE Delitzsch will im Jahr 2022 endlich den ersten Sieg einfahren.
Der GSVE Delitzsch will im Jahr 2022 endlich den ersten Sieg einfahren. © Alexander Prautzsch
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Der GSVE Delitzsch steht vor dem Ost-Duell gegen die Blue Volleys Gotha etwas unter Druck, denn nach den letzten Niederlagen sollte nun ein Sieg wieder her. Bei der zweiten Mannschaft hat sich der Liga-Neustart verschoben, aber dafür sind die Volleyballer wieder im Training. 

Delitzsch. Die Gymnasialen warten immer noch auf den ersten Punktgewinn 2022. Erst setzte es zum Start erstmals wieder vor Fans ein 0:3 gegen Mühldorf, dann folgte ein 1:3 in Freiburg. Coach Benedikt Bauer, der kurz nach dem Mühldorf-Match seinen Vertrag um zwei Jahre verlängert hatte, bleibt trotz des Abrutschens auf Tabellenrang neun demonstrativ gelassen. „Wir haben eine sehr gute Hinrunde gespielt und dort auch gegen diese beiden Teams verloren“, erklärt „Bene“. Daher wäre auch eine weitere Pleite gegen die Blue Volleys Gotha, die am Sonntag um 16 Uhr die Beckerschachtel kommen, kein Beinbruch – schließlich gab es gegen die Thüringer in der Hinrunde ein klares 0:3.

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Fleißig am Üben

Wichtiger sei laut Bauer das folgende Duell mit dem Tabellennachbarn VC Dresden. Dennoch soll natürlich auch gegen Gotha ein guter Auftritt hingelegt werden, schon allein weil erneut Fans in die Beckerschachtel dürfen. Für das Siegprojekt wurde in dieser Woche besonders am Aufschlag gefeilt, der in den vergangenen beiden Matches zu wünschen übrig ließ. Durch viele Wiederholungen im Training sollen sich seine Jungs wieder mehr Selbstvertrauen für die Partien holen, so Bauer. Letztlich ließen sich solche Situationen aber auch nur bedingt trainieren, weil der Druck im Spiel ein ganz anderer sei.

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Ebenfalls wieder fleißig am Üben sind auch die Delitzscher Regionalliga-Recken. Das Team von Trainer Sebastian Reichstein wurde durch den Sport-Lockdown in Sachsen fast zwei Monate ausgebremst, nun werde die Belastung langsam wieder hochgefahren, betont „Sebi“. Denn bei seinen Spielern merke man die lange Pause schon teilweise – vor allem bei jenen, die nicht bei der Ersten mittrainieren konnten. Darum hatten die Loberstädter auch um eine Verschiebung des Neustarts gebeten, dem stattgegeben wurde.

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So steigt die erste Partie des Jahres für die aktuell viertplatzierte Zweitvertretung erst am 26. Februar mit einem Heimspiel gegen den Dresdner SSV. Eine Woche danach geht es gegen den noch punktlosen Tabellenletzten Nordhausen und dann ist die Hauptrunde schon beendet, weil aus Zeitgründen auf das Ausspielen einer Rückrunde verzichtet wird. Schließlich kommen noch die Playoffs, falls dem Corona nicht wieder einen Strich durch die Rechnung macht.