22. Mai 2021 / 18:18 Uhr

"Waren heute nicht wirklich da": Stimmen zur Niederlage von RB Leipzig bei Union Berlin

"Waren heute nicht wirklich da": Stimmen zur Niederlage von RB Leipzig bei Union Berlin

Elena Boshkovska
Leipziger Volkszeitung
Amadou Haidara kann es nicht fassen: Die Partie geht noch verloren.
Amadou Haidara kann es nicht fassen: Die Partie geht noch verloren. © Picture Point
Anzeige

RB Leipzig bleibt zum Saisonabschluss ohne Punkte, muss bei Union Berlin kurz vor dem Abpfiff das 1:2 (0:0) hinnehmen und verpasst so das letzte selbst gesteckte Ziel. Wir haben nach dem Abpfiff Stimmen von Trainern und Spielern gesammelt.

Berlin. Riesenjubel und Euphorie bei den Gastgebern, hängende Köpfe beim Vizemeister: RB Leipzig kassiert in der Nachspielzeit doch noch eine 1:2-Niederlage bei Union Berlin, verpasst so den angepeilten vereinseigenen Punkterekord. Die Köpenicker wiederum spielen dank des Last-Minute-Erfolges in der kommenden Saison im internationalen Wettbewerb, sprich der neu geschaffenen Conference League.

Anzeige

Im letzten Leipzig-Spiel von Trainer Julian Nagelsmann sorgte Justin Kluivert (55.) für die RB-Führung. Die Leihgabe von der AS Rom ließ den aus dem Tor geeilten Union-Keeper Andreas Luthe aussteigen und schob den Ball ins leere Tor. Marvin Friedrich (67.) erzielte nach einer Ecke den umjubelten Ausgleich. Es dauerte bis in die Nachspielzeit, bis Kruse (90.+2) per Kopfball die Saison der Köpenicker krönte.

DURCHKLICKEN: Das sagen Spieler und Trainer

Emil Forsberg (RB Leipzig): Wir hatten auch heute unsere Chancen, aber wir haben auch gegen einen sehr guten Gegner gespielt und gekämpft. Union hat es gut gemacht und – das kann man ja auch mal sagen – verdient 2:1 gewonnen. Vielleicht war auch ein bisschen die Luft bei uns raus, wir waren heute nicht wirklich da. Berlin hat man angesehen, dass sie heute um etwas gespielt haben. Wir wollten unsere beste Saison der Vereinsgeschichte spielen, aber das Feuer hat bei uns heute gefehlt und wir waren nicht gut genug. Zur Galerie
Emil Forsberg (RB Leipzig): "Wir hatten auch heute unsere Chancen, aber wir haben auch gegen einen sehr guten Gegner gespielt und gekämpft. Union hat es gut gemacht und – das kann man ja auch mal sagen – verdient 2:1 gewonnen. Vielleicht war auch ein bisschen die Luft bei uns raus, wir waren heute nicht wirklich da. Berlin hat man angesehen, dass sie heute um etwas gespielt haben. Wir wollten unsere beste Saison der Vereinsgeschichte spielen, aber das Feuer hat bei uns heute gefehlt und wir waren nicht gut genug." ©

RB hatte zuvor mehrfach den Sieg auf dem Fuß, scheiterte immer wieder aus besten Positionen und an Luthe, der sich in Höchstform präsentierte. Damit setzte sich bei den Leipzigern die ungute Entwicklung der vergangenen Wochen in zwei Punkte fort: auf eine deutlich schlechter erste Hälfte folgte eine sehr ordentliche zweite, insgesamt mangelt es an der für ein Spitzenteam unabdingbaren Effizienz.