25. Februar 2022 / 20:49 Uhr

Wegen Putins Krieg in der Ukraine: Schweigeminute vor der Partie Hoffenheim gegen Stuttgart

Wegen Putins Krieg in der Ukraine: Schweigeminute vor der Partie Hoffenheim gegen Stuttgart

Redaktion Sportbuzzer
RedaktionsNetzwerk Deutschland
Spieler beider Teams stellten sich vor der Partie für eine Plakat-Aktion zusammen.
Spieler beider Teams stellten sich vor der Partie für eine Plakat-Aktion zusammen. © IMAGO/Sportfoto Rudel (2)/Montage
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Der Sport solidarisiert sich mit der Ukraine, die Russlands Präsident Wladimir Putin militärisch angreift. Vor dem Bundesligaspiel am Freitagabend zwischen der TSG Hoffenheim und dem VfB Stuttgart gab es eine Schweigeminute samt Plakat-Aktion.

Wegen des Angriffs von Russland auf die Ukraine ist vor dem Bundesliga-Spiel TSG 1899 Hoffenheim gegen VfB Stuttgart eine Schweigeminute abgehalten worden. Die Zuschauer und beide Mannschaften verharrten am Freitagabend in Sinsheim unmittelbar vor dem Anpfiff. "Stop war - wir gegen Krieg", hieß es auf einem großen Plakat, das beide Teams präsentierten, während sie und die 18.099 Fans in der Arena schwiegen.

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Schon am frühen Abend entschieden sich der SC Paderborn (gegen Erzgebirge Aue) und Hannover 96 (gegen Holstein Kiel) als Gastgeber der beiden Zweitliga-Freitagsspiele dazu, vor Anpfiff eine Schweigeminute ab. In Hannover wurde zudem auf den üblichen Einlaufsong verzichtet. Stattdessen wurde "Imagine" von John Lennon gespielt. Der Song war im März 1971 während des Vietnamkrieges entstanden und hat sich zu einem Protestsong und einem Symbol für Hoffnung entwickelt.

Die DFL hatte am Tag zuvor den Klubs der Bundesliga und 2. Bundesliga "für den kommenden Spieltag eine stille Gedenkminute für den Frieden und als Zeichen der Anteilnahme" empfohlen, es den Vereinen aber freigestellt, diese auch umzusetzen. In einer ersten Stellungnahme hatte die DFL den russischen Angriff auf die Ukraine "auf das Schärfste" verurteilt. "Krieg ist in jeder Form inakzeptabel - und mit unseren Werten des Sports unvereinbar", teilte die DFL via Twitter mit. "Unsere Sorgen gilt den betroffenen Menschen vor Ort."

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Auch der Deutsche Olympische Sportbund (DOSB) empfahl am Freitag "seinen 90.000 Sportvereinen die Durchführung einer Schweigeminute im Rahmen der Wettspiele und Wettkämpfe an diesem Wochenende". Der DOSB schrieb in seiner Mitteilung von einem "Zeichen der Anteilnahme und Solidarität mit den Opfern des Krieges in der Ukraine und als Protest gegen die russische Invasion sowie den damit verbundenen Bruch des Völkerrechts".