27. Oktober 2020 / 23:26 Uhr

Weiter ungeschlagen: Veritas-Frauen siegen 4:1 beim MSV Neuruppin

Weiter ungeschlagen: Veritas-Frauen siegen 4:1 beim MSV Neuruppin

Dirk Becker
Märkische Allgemeine Zeitung
Vanessa Marx von Veritas Wittenberge/Breese prüft hier MSV-Keeperin Lara-Sophie Müller.
Vanessa Marx von Veritas Wittenberge/Breese prüft hier MSV-Keeperin Lara-Sophie Müller. © Dirk Becker
Anzeige

Frauenteam von Veritas Wittenberge/Breese nach 4:1 gegen MSV Neuruppin weiter Kreisliga-Tabellenführer.

Anzeige

Frauen-Kreisliga Pignitz/Ruppin: Ein Kopf-an-Kopf-Rennen um die Meisterschaft bahnt sich in der Kreisliga der Fußballfrauen an. Nachdem Eintracht Alt Ruppin durch den 3:1-Erfolg gegen Einheit Perleberg kurzfristig punktgleich mit dem Tabellenführer war, stellte Veritas Wittenberge/Breese mit einem 4:1-Erfolg beim MSV Neuruppin die alte Ordnung wieder her.

Anzeige

MSV Neuruppin – Veritas Wittenberge/Breese 1:4 (0:2). Tore: Melanie Marie Korbel, 0:2 Marlene Knoll (24.), 0:3 Vanessa Marx (37.), 1:3 Selina Köhn, 1:4 Anna Steinke (1:4). Trotz einer frühen 1:0-Führung durch Melanie Korbel, kamen die Wittenbergerinnen in einer kampfbetonten Partie erst nach 20 Minuten besser ins Spiel. Der MSV stand sehr hoch, stellte die Räume gut zu und lauerte auf Fehler im Spielaufbau, um dann ihre starke Offensive zur Geltung zu bringen.

In Bildern: Frauenteam von Veritas Wittenberge/Breese schlägt MSV Neuruppin 4:1.

Mit dem 4:1-Erfolg über den MSV Neuruppin hat die Frauenmannschaft vom FSV Veritas Wittenberge/Breese die Tabellenführung in der Kreisliga Prignitz/Ruppin verteidigt. Zur Galerie
Mit dem 4:1-Erfolg über den MSV Neuruppin hat die Frauenmannschaft vom FSV Veritas Wittenberge/Breese die Tabellenführung in der Kreisliga Prignitz/Ruppin verteidigt. © Dirk Becker

Einen Freistoß von Anne-Kathrin Kwasny köpfte Marlene Knoll zum 2:0 ein. Kurz nach dem Seitenwechsel wurde Vanessa Marx von Anika Ditten auf die Reise geschickt: 3:0. Im Gegenzug verkürzte Selina Köhn aus Sicht der Gastgeber auf 1:3. Den Schlusspunkt zum 4:1 setzte Anna Steinke nach einer wunderschönen Hereingabe von Jessica Seltmann. „Ich bin mit dem Ergebnis sehr zufrieden“, fiel das Resümee von Veritas-Trainerin Kristin Littau durchaus positiv aus. „Das Spiel war schon auf Augenhöhe, nur dass wir unser Kombinationsspiel besser nutzen und deren Angriffe größtenteils abwehren konnten. Schade war, dass, je länger das Spiel wurde, mehr gefoult wurde, auf beiden Seiten. In der Zentrale war auch zu oft frei, sodass der MSV oft von dort zu unserem Tor kam.“



Einheit Pritzwalk schlägt Garz-Hoppenrade 5:1

Einheit Pritzwalk – SV Garz-Hoppenrade 5:1 (2:0). Tore: 1:0, 2:0 Tina Gerda Kreissl (2., 24.), 2:1 Lena Zellmer (39.), 3:1 Tina Gerda Kreissl (43.), 4:1 Melissa Selent (58.), 5:1 Imke Meyer (68.). Schnell lag der Gast zurück und das, so die Meinung von Hoppenrades Trainer Daniel Klukas, durch zwei Fehlentscheidungen des Schiedsrichters. „Neutral geht anders“, ärgerte sich der Coach und sah nach dem 0:2-Rückstand die Moral seiner „Mädels“ schwinden. Auch wenn Lena Zellmer kurz nach der Halbzeit noch den Anschlusstreffer erzielen konnte. Die Hoppenraderinnen haben noch gekämpft, aber am Ende stand die hohe Niederlage, auch, weil Einheits Goalgetterin Tina Gerda Kreissl dreimal zuschlug. „Aber die Mädels haben es mit Humor genommen, das ist die Hauptsache,“ sagte Daniel Klukas.

Alt Ruppin mit 3:1-Sieg auf Rang zwei

Eintracht Alt Ruppin – Einheit Perleberg 3:1 (1:0). Tore: 1:0 Doris Schmandra (29.), 2:0 Bea Lindsay Scherler, 2:1 Nicole Spitzer (49.), 3:1 Bea Lindsay Scherler (56.). „Bis zur Halbzeit hielt unsere Mannschaft gut mit, durch eine gute kämpferische Abwehrleistung“, so das Fazit von Perlebergs Trainer Torsten Hampel. „Alt Ruppin kam besser aus der Halbzeit und nutzte gleich seine Chancen. Dann spielten unsere Frauen besser nach vorne, schossen aber bloß ein Tor.“

Bei Rot-Weiß Gülitz hapert es an der Chancenverwertung

RW Gülitz – SG Sieversdorf II 2:4 (1:1). Tore: 0:1 Jona-Marie Krecklow (13.), 1:1 Friederike Lenz (14.), 1:2, 1:3 Annalena Kruc (37., 44.), 2:3 Laura Meseck (47.), 2:4 Jona-Marie Krecklow. „Es war wie in den Wochen zuvor“, sagte Christian Teske, Trainer von Rot-Weiß Gülitz. Das Spiel sei ausgeglichen gewesen, aber bei seiner Mannschaft hat es an der Chancenverwertung gehapert. In der zweiten Hälfte präsentierte sich Sieversdorf als das eingespieltere Team.

Tipp: Die komplette SPORTBUZZER-Berichterstattung zur EM 2021 findest Du auch in der superschnellen EM-App von Toralarm. Und folge gerne @sportbuzzer auf Instagram!