27. Januar 2022 / 18:26 Uhr

Wie unter Labbadia: Paintball für den Wolfsburger Zusammenhalt

Wie unter Labbadia: Paintball für den Wolfsburger Zusammenhalt

Andreas Pahlmann
Wolfsburger Allgemeine / Aller-Zeitung
Teamevent statt Training: Beim Paintball wird mit Farbkugeln geschossen.
Teamevent statt Training: Beim Paintball wird mit Farbkugeln geschossen. © Roland Hermstein
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Ob sie wohl wenigstens da mal was treffen? Der VfL Wolfsburg lässt seine Spieler offenbar Paintball spielen - um vor der wichtigen Partie gegen Fürth den Zusammenhalt zu stärken.

Damals ging's um Europa, diesmal geht's um den Klassenerhalt: Wie bereits Anfang 2019 versucht der VfL Wolfsburg offenbar mit einem Ausflug zum Paintball den Team-Zusammenhalt vor dem wichtigen Heimspiel am Sonntag in einer Woche gegen Fürth zu stärken. Nach Informationen der Bild reiste die Wolfsburger Mannschaft am Donnerstag gemeinsam in eine Paintball-Halle. Dass es statt Training ein Team-Event geben soll, hatte der Verein tags zuvor angekündigt.

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Vor drei Jahren waren die Wolfsburger unter Trainer Bruno Labbadia Fünfter, der Paintball-Ausflug fand im Rahmen des Trainingslagers in Almancil (Portugal) statt. Damals war der Effekt in Sachen Ergebnisse durchwachsen, der VfL verlor das anschließende Spiel auf Schalke mit 1:2, fuhr aus den ersten sechs Rückrunden-Partien nur einen Sieg (1:0 bei Hertha) ein. Aber: Auch wenn die Wolfsburger noch einen Platz verloren, zogen sie doch am Saisonende durch ein sensationelles 8:1 gegen Augsburg in die Europa League ein, Labbadia bekam einen umjubelten Abschied.

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Und diesmal? Eingentlich wollte der VfL das Bundesliga-freie Wochenende für ein Kurz-Trainingslager nutzen, die Corona-Lage ließ aber eine Reise in den Süden Europas wenig sinnvoll erscheinen. Ein Mannschafts-Event soll nun offenbar wenigstens für ein bisschen Trainingslager-Feeling sorgen - und den zuletzt oft infrage gestellten Zusammenhalt innerhalb der Mannschaft fördern. Anders als vor drei Jahren kommuniziert und kommentiert der VfL selbst bisher den Team-Ausflug nicht.

Beim Paintball geht es darum, mit einer Druckluftwaffe Farbkugeln abzufeuern, meistens werden dafür zwei Teams gebildet, deren Ziel es unter anderem sein kann, die gegnerische Fahne zu "erobern". Wer getroffen wird, ist raus - und trotz Schutzkleidung können solche Treffer durchaus blaue Flecken verursachen. Allerdings: Sollten die Wolfsburger so treffsicher sein wie zuletzt in der Bundesliga, gibt's kein Anlass zu Sorge: Nach zuletzt vier Spielen ohne eigenes Tor steht der VfL bei 17 Saisontreffern - und damit zusammen mit dem Schlusslicht und kommenden Gegner Fürth ganz unten in der Treffer-Rangliste.

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