16. April 2021 / 08:31 Uhr

Wochenende der Wahrheit: GSVE Delitzsch hat Klassenerhalt vor Augen

Wochenende der Wahrheit: GSVE Delitzsch hat Klassenerhalt vor Augen

Christian Dittmar
Leipziger Volkszeitung
2. Volleyball-Bundesliga: GSVE Delitzsch – TSV Grafing
Trainer Frank Pietzonka spricht zu seiner Mannschaft. © Alexander Prautzsch
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Der GSVE Delitzsch spielt am Samstag in Friedrichshafen, bevor es Sonntag nach Freiburg geht. Mit einem Punkt aus den beiden Partien, könnte sich die Pietzonka-Truppe den Klassenerhalt auch rechnerisch endlich sichern.

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Delitzsch. Nein, das Thema interessiere ihn gar nicht, winkt Frank Pietzonka ab. Immerhin können seine Gymnasialen mit einem Punkt in einer der beiden Partien bei den Volley Youngstars Friedrichshafen am Sonnabend (16 Uhr) und am Sonntag in Freiburg (15 Uhr) den Klassenerhalt auch rechnerisch sichern.

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Keine Nachbarschaftshilfe

Gegen den abgeschlagenen Tabellenletzten Friedrichshafen sollte das normalerweise möglich sein. Andererseits hat der Bundesliganachwuchs vom Bodensee just am vergangenen Wochenende seinen ersten Saisonsieg gefeiert – gleich mit 3:0 gegen Freiburg. Wenn es für die Loberstädter wider erwarten nicht mit dem Punktgewinn in Friedrichshafen oder Freiburg klappt, könnte es am letzten Spieltag noch zu einem echten Endspiel für die Pietzonka-Jungs bei den formstarken Gothaern kommen. Das ist allerdings noch Zukunftsmusik, zumal für diese Konstellation der Vorletzte Bliesen an diesem Wochenende volle sechs Zähler holen müsste.

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Interessanterweise spielen dabei wieder die Freiburger, gegen die Bliesen am Sonnabend spielt, sowie die L.E. Volleys als sonntäglicher Gegner eine gewichtige Rolle. Von Leipziger Seite hieß es schon mal, dass man bei dem Duell nicht an Delitzsch denke und auch möglicherweise fehlende Derbys in der kommenden Saison kein Thema seien. Explizite Nachbarschaftshilfe sieht jedenfalls anders aus.

Umbruch im Sommer

Am Lober wirkt derweil noch das vergangene Wochenende mit den beiden 0:3-Pleiten gegen Grafing und Karlsruhe nach. Auch wenn es dabei gegen den Tabellenersten und -zweiten ging, musste Pietzonka zugeben, dass er mit den Partien nicht zufrieden war. Vor allem gegen Grafing klappte bei seinen Eleven kaum etwas. „14 Tage vor Saisonende werde ich da aber im Training nicht mehr die Peitsche oder den Hammer rausholen“, betonte „Spitz“.

Stattdessen soll die Spielzeit nun mit möglichst viel Anstand und dem Klassenerhalt über die Bühne gebracht werden, bevor im Sommer wohl ein größerer Umbruch mit einigen Abgängen ansteht. Auch von Pietzonka? Der Coach hielt sich abermals bedeckt und wollte auch nicht den Zeitpunkt seiner Entscheidungsfindung verraten.