05. Februar 2021 / 18:32 Uhr

ZFC Meuselwitz ist für einen Regionalliga-Neustart im März gut gerüstet 

ZFC Meuselwitz ist für einen Regionalliga-Neustart im März gut gerüstet 

Johannes David
Leipziger Volkszeitung
ZFC-Meuselwitz-Trainer Holm Pinder in der Partie gegen Union Fürstenwalde .
Holm Pinder, Trainer und Vizepräsident des ZFC Meuselwitz, rechnet – persönlich – mit einem Neustart im April. © Mario Jahn
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Holm Pinder sieht seine Mannschaft bei einem Neustart der Regionalliga Nordost im nächsten Monat „relativ gut gerüstet“. Allerdings rechnet der Trainer und Vizepräsident der Thüringer eher mit einer Wiederaufnahme im April. Dann könnten sich alle Mannschaften vier komplette Wochen auf die Spiele vorbereiten.

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Altenburger Land. Ein Neustart der Regionalliga Nordost am 1. März 2021? Holm Pinder sieht den jüngst publik gemachten Vorstoß des Nordostdeutschen Fußballverbandes (NOFV) von zwei Seiten. „Ich rechne dieser Tage mit allem, glaube aber, dass die Tendenz eher Richtung April geht“, sagt der coachende Vizepräsident des ZFC Meuselwitz. Es würden noch ein paar Insider-Infos folgen. Inhalt: Der offizielle Trainingsstart solle für den 1. März festgelegt werden, damit allen Teams vier komplette Wochen Vorbereitung blieben.

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Zum Re-Start wird Förster der Alte sein

Denn: Zwar schuften viele Viertliga-Vereine wie eben Meuselwitz, Lok oder Chemie Leipzig schon seit längerem wieder auf dem Trainingsplatz. Aber eben nicht alle. Wie Carl Zeiss Jena. Insofern scheint ein Neubeginn im nächsten Monat recht unwahrscheinlich, gleichwohl er für den ZFC durchaus verlockend ist. „Das wäre nicht so ungünstig für uns. Ich denke, wir wären relativ gut gerüstet“, sagt Pinder mit Blick auf den Vorsprung in der Vorbereitung.

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Nur einer hat noch so einige Hausaufgaben im Rucksack. Neuzugang Benjamin Förster, der vor wenigen Tagen vom BFC Dynamo kam, fehlen ein paar Einheiten, um wieder auf Vor-Corona-Niveau zu kommen. „Er muss seinen Fitnesszustand verbessern. In Berlin ruhte alles, da konnte er nur ein bisschen laufen gehen. Da sind ihm die Jungs hier ein bisschen voraus. Aber wir werden das mit ihm behutsam nachholen“, erläutert der Trainer den Plan mit dem neuen Top-Stürmer.

Eines freilich ist dem 31-Jährigen nicht abhanden gekommen. „Er ist sehr präsent im Strafraum, das merkt man, wenn wir Spielformen trainieren. Er füllt die Position aus, die uns in den letzten Jahren ein bisschen gefehlt hat“, sagt Pinder. Und egal, ob die Liga nun im März oder April wieder durchstartet, bis dahin dürfte Förster vollends der Alte sein.