11. April 2021 / 18:03 Uhr

Zweimal 0:3 - GSVE Delitzsch mit Bauchlandung gegen Spitzenteams

Zweimal 0:3 - GSVE Delitzsch mit Bauchlandung gegen Spitzenteams

Redaktion Sportbuzzer
RedaktionsNetzwerk Deutschland
2. Volleyball-Bundesliga: GSVE Delitzsch – TSV Grafing
Enttäuschte Minen beim GSVE Delitzsch: Gegen Karlsruhe und Grafing war nichts zu holen. © Alexander Prautzsch
Anzeige

Die Pietzonka-Truppe schafft gegen Grafing und Karlsruhe keinen Satzgewinn und verliert zweimal mit 0:3 Sätzen. Lukas Kreißl fand im Anschluss klare Worte.

Anzeige

Delitzsch. Der letzte Punkt der Partie des GSVE Delitzsch gegen den TSV Grafing war schließlich symptomatisch: Nach einem Aufschlag der Gäste beim Stand von 24:25 im dritten Satz rutscht dem Gymnasialen Lukas Kreißl bei der Annahme der Ball über die Hände und geht an die Decke. Schluss, Aus, 3:0 (11:25, 16:25, 24:26) für Grafing nach 76 einigermaßen einseitigen Spielminuten am späten Sonnabend. Am Sonntag gab es dann das gleiche Ergebnis gegen die Baden Volleys Karlsruhe und damit ein Wochenende ohne Punktgewinn für die Gymnasialen.

Anzeige

„Es war eine Partie zum Vergessen“

„Wir spielen schon scheiße und dann ist noch ärgerlicher, dass ich bei so einem Ball die Hände nicht dran bekomme“, war Kreißl nach dem Grafing-Match mächtig angefressen. Dabei war es für den Außenangreifer auch kein Trost, das es in diesem Fall teilweise an der außergewöhnlich niedrigen Deckenhöhe in der Becker-Schachtel lag, dass der entscheidende Punkt an die Bayern ging. Zu schwach hatten die gesammelten Gymnasialen zuvor agiert und dem hochfavorisierten Spitzenreiter allzu leichtes Spiel gemacht.

DURCHKLICKEN: Die Bilder zum GSVE-Niederlage

Der GSVE Delitzsch verliert das Heimspiel gegen den TSV Grafing deutlich mit 0:3-Sätzen (11:25; 16:25; 24:26). Zur Galerie
Der GSVE Delitzsch verliert das Heimspiel gegen den TSV Grafing deutlich mit 0:3-Sätzen (11:25; 16:25; 24:26). ©

„Es war eine Partie zum Vergessen“, meinte auch Kapitän Felipe Pardini Glaser. „Wir sind nicht gut reingekommen, haben uns im zweiten Satz auch nicht wirklich gefunden und dann im dritten Durchgang ein bisschen dagegen gehalten, aber eigentlich alle unter unserem Niveau gespielt.“ Grafing habe dabei gar nicht viel machen müssen, um etwa schon im ersten Satz eine schnelle 8:1-Führung herauszuspielen – es hatten schon ein paar gelegentliche gute Blocks gereicht.



Auch gegen Karlsruhe keine Chance

Die einzige Hoffnung für Kreißl und Co. für das ähnlich schwere Duell am Sonntag: „Wenn wir alle auf dem Feld den Arsch hochkriegen und irgendwie in den Flow kommen.“ Laut Pardini Glaser war es am Sonnabend ein Ausreißer nach unten und so hätte es am Sonntag genauso einen Ausreißer nach oben geben können. Doch daraus wurde leider nichts.

Gegen den Tabellenzweiten von den Baden Volleys SSC Karlsruhe setzte es eine ähnlich deutliche Pleite. Nach fixen drei Sätzen prangte ein wiederum ernüchterndes Ergebnis auf der Anzeigetafel – 18:25, 19:25, 21:25.

Bei den Karlsruhern handelte es sich ebenfalls nicht um Laufkundschaft – ein schwacher Trost. Die Badener knöpften den Pietzonka-Männern routiniert die Punkte ab. Am kommenden Wochenende geht es für die Delitzscher nach Friedrichshafen und Freiburg.

Tipp: Die komplette SPORTBUZZER-Berichterstattung zur EM 2021 findest Du auch in der superschnellen EM-App von Toralarm. Und folge gerne @sportbuzzer auf Instagram!