15. Oktober 2021 / 15:04 Uhr

Volle Stadien in Hannover und Hamburg möglich: Die Zuschauer-Pläne der 2. Bundesliga

Volle Stadien in Hannover und Hamburg möglich: Die Zuschauer-Pläne der 2. Bundesliga

Redaktion Sportbuzzer
RedaktionsNetzwerk Deutschland
So könnte es am Samstagabend wieder aussehen: Das ausverkaufte Hamburger Volksparkstadion mit Flutlicht-Atmosphäre
So könnte es am Samstagabend wieder aussehen: Das ausverkaufte Hamburger Volksparkstadion mit Flutlicht-Atmosphäre © imago images / Waldmüller
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Auch in der 2. Bundesliga steigen die Zuschauerzahlen kontinuierlich. Erstmals seit Beginn der Corona-Pandemie sind sogar wieder volle Stadien möglich. In Hannover, Hamburg und Ingolstadt könnten nach langer Zeit wieder komplett ausverkaufte Tribünen zu sehen sein.

Dank der 2G- und 3G-Regel sind in der 2. Bundesliga wieder volle Stadien möglich. Während Hannover 96 und der HSV für ein volles Haus auf die 2G-Regelung setzen, wird in den meisten Stadien die 3-G-Regel angewandt. Hannover, Ingolstadt, Hamburg und Rostock dürfen wieder, sofern ausverkauft, volle Tribünen und eine große Kulisse erwarten. Durchschnittlich dürfen wieder circa 24.000 Zuschauer die Zweitliga-Stadien betreten, prozentual ist das etwa 81% Stadionauslastung. Sowohl Hannover 96 als auch der HSV erwarten jeweils wieder über 40.000 Fans auf den Rängen.

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Für Hannover 96 ist es das erste Heimspiel in dieser Saison mit voller Tribünen-Auslastung. Bei den vergangenen Heimspielen der Niedersachsen in dieser Saison waren im Durchschnitt nur knapp über 10.000 Fans anwesend. Mit dem Heimspiel gegen Schalke am Freitagabend soll sich diese Zahl nun vervierfachen. Von den erwarteten rund 40.000 Zuschauern werden etwa 10.000 Gäste-Fans aus Gelsenkirchen kommen, die einen möglichen Zweitliga-Torrekord von Simon Terodde miterleben wollen. 96- Cheftrainer Jan Zimmermann bewertete die Zuschauer-Situation positiv: "Erstmal ist es natürlich total cool, am Freitagabend vor 40.000 Zuschauern zu spielen. Das macht natürlich deutlich mehr Spaß, als vor leeren Rängen. Das motiviert die Jungs, klar. Nichtsdestotrotz sind wir hochmotiviert, drei Punkte einzufahren und ein Zweitligaspiel zu gewinnen."

Auch das Volksparkstadion wird am Samstagabend ein Topspiel vor ausgefüllten Zuschauer-Rängen sehen. 57.000 Zuschauer sind gegen Fortuna Düsseldorf zugelassen. Insgesamt wurden Stand Freitagmittag knapp 40.000 Tickets zugestellt. Für HSV-Trainer Tim Walter wird ein nahezu volles Volksparkstadion eine neue Erfahrung sein. "Wir freuen uns auf die vielen Zuschauer, die Kulisse wird für einige meiner Spieler beeindruckend sein [...]. Ich selbst kenne es so ja auch noch nicht als HSV-Trainer", stellte der 45-Jährige fest. "Deshalb verspüren wir alle eine riesige Vorfreude auf den Samstagabend.". Obwohl der HSV in dieser Spielzeit in neun Spielen erst einmal verlor, stehen die Hanseaten nur auf dem siebten Tabellenplatz und damit weit unter den eigenen Ansprüchen.

So viele Fans dürften die Klubs begrüßen

Hannover 96 - Schalke 04 (49.000 Zuschauer/100% Stadionauslastung), SC Paderborn - Jahn Regensburg (10.000/67%), Karlsruher SC - Erzgebirge Aue (12.000/58%), FC Ingolstadt - Holstein Kiel (15.800/100%), FC Heidenheim - FC St. Pauli (10.000/67%), Hamburger SV - Fortuna Düsseldorf (57.000/100%), Hansa Rostock - SV Sandhausen (29.000/100%), Dynamo Dresden - 1. FC Nürnberg (16.000/50%), SV Darmstadt - Werder Bremen (14.600/90%)